Milliardäre: Sieben Rezepte für Reichtum

Sie hätten auch gern ein paar Milliarden Euro auf dem Konto? Eine Yacht, eine Ferienwohnung in Monaco oder einen eigenen Fußballclub? Dann lernen Sie von den Superreichen: Sieben Methoden, wie man ein Vermögen macht.

1. Die Joanne-K.-Rowling-Methode

Auch bekannt als: Kreativität und Hartnäckigkeit

Benannt nach: Der Autorin der Harry-Potter-Romane. Mit Übersetzungen, Filmen und Fanprodukten hat sie ein Vermögen von einer Milliarde Dollar angehäuft.

So funktioniert sie: Eine gute Idee haben - und sie konsequent und bis zur Schmerzgrenze ausschlachten.

Vorteil: Man kann immer behaupten, man habe sich das Geld mit ehrlicher Arbeit selbst verdient.

Nachteil: Ohne gute Idee läuft nichts. Außerdem ist die Methode recht arbeitsintensiv.

Wird auch praktiziert von: George Lucas

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2. Die Dietmar-Hopp-Methode

Auch bekannt als: Unternehmergeist

Benannt nach: Dem Mitbegründer der Softwarefirma SAP. Ihm haben seine Anteile an dem Unternehmen ein Vermögen von mehr als 7 Milliarden Euro eingebracht.

So funktioniert sie: Etwas Innovatives erfinden, entwickeln und vermarkten.

Vorteil: Man kann immer behaupten, man habe sich das Geld mit ehrlicher Arbeit selbst verdient.

Nachteil: Man braucht meist eine gewisse technische Vorbildung. Und bis zur ersten Milliarde arbeitet man 80-Stunden-Wochen.

Wird auch praktiziert von: Sergey Brin und Larry Page (Google)

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3. Die Paul-McCartney-Methode

Auch bekannt als: Genie

Benannt nach: Dem Ex-Beatle, der den größten Teil seines Reichtums erst als Solo-Musiker gemacht hat: rund eine Milliarde Dollar hat er insgesamt verdient.

So funktioniert sie: Eine Sache richtig gut können. Aber bitte etwas, für das andere bereit sind, Geld zu zahlen.

Vorteil: Ruhm. Und: Man verdient viel Geld mit etwas, was man wahrscheinlich eh gerne tut.

Nachteil: Geld fließt nur, solange man im Rampenlicht steht. Das heißt: Paparazzi, aufdringliche Fans, öffentliche Scheidungskriege.

Wird auch praktiziert von: Madonna

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4. Die Roman-Abramowitsch-Methode

Auch bekannt als: Die Gunst der Stunde nutzen

Benannt nach: Dem russischen Spekulanten, der 1991 mit Krediten Anteile ehemaliger Staatsunternehmen gekauft und mit astronomischem Gewinn wieder verkauft hat. Das brachte ihm sein Vermögen von 23,5 Milliarden Dollar.

So funktioniert sie: Historische Chancen nutzen, die sich nur einmal bieten und die andere (noch) nicht erkennen.

Vorteil: Man braucht für sein Geld nicht selbst zu arbeiten.

Nachteil: Spekulieren ist riskant - und die Gewinne haben immer einen schalen Beigeschmack.

Wird auch praktiziert von: Silvio Berlusconi

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5. Die Donald-Trump-Methode

Auch bekannt als: Sich selbst zur Marke machen

Benannt nach: Dem New Yorker Immobilientycoon, der sich selbst zum Sinnbild des Erfolgs stilisiert. Ihm gehören geschätzte drei Milliarden Dollar.

So funktioniert sie: Sich selbst ein Image verpassen - und dabei bleiben, egal was passiert.

Vorteil: Man hat einen hohen Wiedererkennungswert.

Nachteil: Man braucht schon ein gewisses Startkapital an Glamour, damit sich das Publikum überhaupt für einen interessiert.

Wird auch praktiziert von: Paris Hilton

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6. Die Aristoteles-Onassis-Methode

Auch bekannt als: Kluge Partnerwahl

Benannt nach: Dem griechischen Reeder, der wichtige Kredite nur bekam, weil er zu den richtigen Frauen intime Kontakte hatte. Das Vermögen, das er anhäufte, wird auf mehrere Milliarden Dollar geschätzt.

So funktioniert sie: Aus der Liebe ein Geschäft machen und umgekehrt.

Vorteil: Ein Rendez-vous ist aufregender als die meisten Geschäftstermine.

Nachteil: Eine Trennung bedeutet nicht nur Liebeskummer, sondern hat auch gleich Auswirkung auf das Unternehmen.

Wird auch praktiziert von: Elena Baturina, der reichsten Frau Russlands.

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7. Die Anna-Nicole-Smith-Methode

Auch bekannt als: Erben

Benannt nach: Dem Pin-up-Girl, das im Alter von 26 den damals 89-jährigen Milliardär J. Howard Marshall heiratete und ein Jahr später beerbte.

So funktioniert sie: Den richtigen Mann finden. Oder - noch einfacher - in die richtige Familie hineingeboren werden.

Vorteil: Man braucht nicht besonders fleißig, talentiert oder clever zu sein.

Nachteil: Man ist ständig dem Neid der Leute ausgesetzt, die weniger reiche Verwandte haben.

Wird auch praktiziert von: Zahlreichen Adelssprossen.

Wie wird man Milliardär? Guido Knopp hat das untersucht. Hier geht es zum Interview.

Text: Swantje Wallbraun Fotos: Getty Images(3), PR Photos(4)

Wer hier schreibt:

Swantje Wallbraun
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