Was treibt Sie in die Burnout-Falle?

Wer nicht in die Burnout-Falle geraten will, muss wissen, was ihn im Innersten antreibt. Was ist Ihnen im Job wichtig? Und welche Situationen strengen Sie besonders an? Mit diesem Test finden Sie es heraus. Mit Anti-Burnout-Strategien in der Auswertung!

Der soziale Typ, der Erkenntnistyp oder der Ordnungs- und Strategie-Typ - welcher sind Sie? Von dieser Frage hängt ab, was Sie stresst und bis in die Burnout-Falle treiben kann. So finden Sie Ihren Persönlichkeitstyp heraus: Kreuzen Sie bei den folgenden zwölf Situationen und Fragen an, welche Reaktion für Sie am ehesten zutrifft. Am Ende des Tests erhalten Sie eine Auswertung mit Anti-Burnout-Strategien für Ihren Typ.

1

Sie haben in der Teamkonferenz einen Vorschlag gemacht, eine Kollegin hat einen besseren, der sich durchsetzt. Wie reagieren Sie?

2

Ihnen wird vorgeschlagen, den Großteil Ihrer Arbeit zu Hause zu erledigen. Wie reagieren Sie?

3

Ihr Kind hat die ganze Nacht gespuckt, Sie können es unmöglich in die Kita bringen. Was denken Sie?

4

Ihr Chef bietet Ihnen eine Leitungsstelle an, allerdings müssten Sie dann auch mehr arbeiten.

5

Ihr Mann wünscht sich, dass Sie seinen Geschäftsführer und dessen Frau zum Essen einladen. Sie kennen die beiden noch nicht und denken...

6

Sie kommen am Freitagabend ausgepowert nach Hause. Wie sieht jetzt ein ideales Wochenende aus?

7

Welche Assoziationen löst das Wort Alltag bei Ihnen aus?

8

Ihr Chef scheint Ihre Arbeit besonders zu schätzen, die Kolleginnen machen schon spitze Bemerkungen, wenn er Sie lobt. Wie gehen Sie damit um?

9

Was tun Sie, wenn Sie im Lotto gewinnen?

10

Welche Reise würden Sie am liebsten in einem Wettbewerb gewinnen?

11

Welche dieser Situationen empfinden Sie als besonders belastend?

12

Was bedeutet der Gedanke, Kinder zu haben, für Sie?

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Der Erkenntnistyp

Ihr Leben muss vielfältig und interessant sein, damit Sie sich wohl fühlen: Sie wollen lernen, Erfahrungen sammeln und sich persönlich weiterentwickeln. Sie schlagen gern neue Wege ein, halten sich mehrere Optionen offen - und schätzen deswegen Unabhängigkeit über alles. In einer Beziehung oder einer Gruppe brauchen Sie genügend Raum für eigene Entwicklungen. Stillstand mögen Sie überhaupt nicht; Stress erwächst für Sie aus Routine. Je mehr Sie sich gefangen in Job und Privatleben fühlen, desto anstrengender empfinden Sie Ihr Leben.



Anti-Stress-Strategien für den Erkenntnistyp:

Autonomie sichern: Durchbrechen Sie das Gefühl, fremdbestimmt zu sein. Schaffen Sie sich Freiräume, über deren Gestaltung Sie selbst entscheiden können. Oft genügen dazu schon kleine Unterbrechungen des Alltags, die nicht verplant sind: etwa einen Abend in der Woche, über den Sie frei verfügen können, ob Sie ins Kino gehen oder vielleicht doch endlich den Businessplan für Ihr Traumprojekt schreiben.



Mehrere Standbeine aufbauen: Stillstand hat umso weniger eine Chance, je vielfältiger Sie Ihr Leben gestalten. Lassen Sie sich nicht einreden, dass Sie unstet sind und sich doch endlich mal auf etwas festlegen sollten. Es ist immer gut, Alternativen zu haben. Falls Sie selbst das Gefühl haben, sich in Ihren vielen Ideen und Aktivitäten zu verzetteln, kann Ihnen eventuell ein Coaching weiterhelfen.



Den Weg als Ziel begreifen: Machen Sie das, worauf Sie Lust haben. Egal in welchem Alter. Es spricht niemals etwas dagegen, eine neue Sprache, ein neues Instrument oder eine neue Sportart zu lernen. Andere mögen zwar meinen, die Mühe sei vergeblich, weil man ja am weitesten kommt, wenn man früh mit etwas beginnt und beharrlich übt. Aber Sie können darauf vertrauen, dass der Weg Ihr Ziel ist und Ihnen neue Energie schenken wird.

Noch Fragen zu Ihrem Persönlichkeitstyp, oder zu Burnout allgemein? Stellen Sie sie in unserer Expertenberatung!

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Der Ordnungs- und Strukturtyp

Sie lieben den Wettbewerb, sind ehrgeizig und haben Spaß daran, sich mit anderen zu messen. Sie mögen es, Einfluss zu haben, können gut organisieren und bevorzugen feste Strukturen und Hierarchien. Sie haben klare Ziele und setzen Ihre Fähigkeiten gezielt dafür ein, diese zu erreichen. Eine Wertschätzung Ihrer Arbeit drückt sich für Sie nicht zuletzt in einer guten Bezahlung aus. Sie umgeben sich gern mit qualitativ hochwertigen Dingen. Rat und Hilfe nehmen Sie nur im Notfall in Anspruch - normalerweise wissen Sie selbst am besten, was gut für Sie ist.

Anti-Stress-Strategien für den Ordnungs- und Strukturtyp:



Selbstbezug lernen: Auf andere mögen Sie selbstbewusst wirken, aber sind Sie es auch? Versuchen Sie, sich in Ihrem Selbstbild nicht nur von den Meinungen anderer abhängig zu machen. So groß Ihre Fähigkeiten auch immer sein mögen - es kann immer mal Phasen geben, in denen es nicht so gut für Sie läuft. Gerade dann ist es wichtig, dass Ihr Selbstwertgefühl auch auf anderen Säulen steht, zum Beispiel den Beziehungen zu Familie und Freunden. Pflegen Sie diese und betreiben Sie außerdem mindestens eine Sportart, in der Sie Ihre Freude an der Rekordjagd richtig austoben können.



Nehmen Sie's sportlich: Mal ehrlich - ein Wettstreit macht auf Dauer nur Spaß, wenn die Konkurrenten ebenbürtig sind und der Ausgang nicht von vornherein feststeht. Gewöhnen Sie es sich deshalb frühzeitig an, Niederlagen sportlich zu nehmen - indem Sie sie als Chance, nicht als Kränkung sehen. Läuft im Leben etwas schief, dann haben Sie etwas gelernt und sind um eine Erfahrung reicher. So gewinnen Sie an Boden, an Selbstvertrauen und erfahren schließlich innere Stärkung.



Hilfe annehmen: Sie sind der Typ, der sich nie krank meldet und eigentlich erst mit dem Kopf unter dem Arm zum Arzt geht. Ihre Mitmenschen bewundern das - machen sich aber zu Recht auch gelegentlich Sorgen um Sie. Ob es nun um Ihren Körper oder Ihre Seele geht: Ein gelegentlicher Perspektivwechsel oder eine Bestandsaufnahme durch eine Ärztin oder einen Coach täte Ihnen garantiert gut. Schließlich wollen Sie ja noch viele Jahre so leistungsfähig bleiben.



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Der soziale Typ

Das "Wir" ist Ihr Lebensthema. Wohlbefinden erwächst für Sie aus harmonischen Beziehungen, der Interaktion mit anderen und dem Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein. Sie kümmern sich engagiert um Familie und Freunde, haben einen starken Sinn für Ethik und Moral, unterstützen Kolleginnen und Kollegen. Weil Sie sich scheuen, Bitten abzuschlagen, laufen Sie aber auch Gefahr, sich zu viel aufzubürden. Und weil Konflikte und Kritik Sie unter Stress setzen, versuchen Sie, jeden Fehler zu vermeiden. Menschen vom sozialen Typ haben häufig eine starke Neigung zum Perfektionismus.

Anti-Stress-Strategien für den sozialen Typ:

Rücksicht auf sich selbst nehmen: Niemandem ist geholfen, wenn Sie Ihre eigenen Bedürfnisse ständig überhören. Gönnen Sie sich Ruhephasen und schaffen Sie sich Zeitinseln ohne Verpflichtungen. Nur wenn Sie auf diese Weise immer wieder neue Energie tanken, können Sie auch wieder für andere da sein.

Nein sagen: Wahrscheinlich erwarten Sie von Ihren Mitmenschen, dass diese von sich aus merken, wann es Ihnen zu viel wird, und Sie entlasten. Doch: Solange Sie ohne Widerstand "Mädchen für alles" spielen, werden Sie es auch bleiben. Sagen Sie Nein, und zwar deutlich. Im Job fällt das sicher leichter, wenn Sie Beruf und Privatleben klar trennen. Wer seinen Kolleginnen und Kollegen persönlich nahesteht, hat es schwerer, Grenzen zu zeigen.

Arbeit abgeben: Geben Sie den Anspruch auf, immer alles selbst zu erledigen. Sie werden andere nicht enttäuschen, wenn sie auch mal Nein sagen. Im Gegenteil: Es beweist, dass Sie ihnen etwas zutrauen, und kann Beziehungen sogar stärken. Denn alles selbst immer zu übernehmen ist auch eine Form von Bevormundung.

Perfektionismus verlernen: Niemand verliert seinen Job, weil er eine Mail mal nicht sofort, sondern erst in einer Stunde beantwortet. Und für Ihr Kind bleiben Sie die Größte, auch wenn Sie es gestern nicht geschafft haben, seine T-Shirts zu bügeln. Fehler sind erlaubt. Und es führen immer mehrere Wege zum Ziel.

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Mischtyp

Leider lassen Ihre Antworten keine klaren Rückschlüsse auf Ihren Persönlichkeitstyp zu. Waren Sie vielleicht bei einer Frage unsicher, was Sie antworten sollten? Dann machen Sie den Test noch einmal und wählen Sie eine andere Antwort-Option. Noch Fragen zum Thema Burnout? Stellen Sie sie in unserer Expertenberatung!

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