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Johnny Depp im Prozess gegen Amber Heard Er bestreitet Angriffe gegen Amber Heard

Johnny Depp hat im US-Bundesstaat Virginia vor Gericht ausgesagt.
Johnny Depp hat im US-Bundesstaat Virginia vor Gericht ausgesagt.
© Landmark Media/ImageCollect
Schauspieler Johnny Depp hat im Prozess gegen Ex-Frau Amber Heard ausgesagt und die Vorwürfe gegen ihn bestritten.

Johnny Depp (58) kämpft derzeit erneut gegen Ex-Frau Amber Heard (35) vor Gericht. Nach der verlorenen Verleumdungsklage gegen die Zeitung "The Sun" in Großbritannien startete kürzlich der US-Prozess vor einem Gericht in Virginia. Depp verklagt seine Ex-Frau auf 50 Millionen Dollar (46 Millionen Euro) wegen eines Beitrags, den sie in der "Washington Post" veröffentlichte und darin von häuslicher Gewalt sprach. Depp hat nun erstmals persönlich vor Gericht ausgesagt. Er bestreitet, Heard jemals geschlagen zu haben und sagte laut "People" bei dem Termin am Dienstag unter Eid: "Ich selbst habe nie den Punkt erreicht, Frau Heard in irgendeiner Weise zu schlagen, noch habe ich jemals in meinem Leben eine Frau geschlagen."

Johnny Depp: "Das habe ich nicht verdient"

Zu Heards Vorwürfen erklärte er zudem: "Da ich wusste, dass daran überhaupt nichts dran war, fühlte ich es als meine Verantwortung, mich in diesem Fall nicht nur für mich selbst einzusetzen, sondern auch für meine Kinder. Mein Ziel ist die Wahrheit. Die Wahrheit ist das einzige, woran ich interessiert bin." Er hoffe, die Anschuldigungen seiner Ex-Frau aus dem Weg räumen zu können und erklärte, dass er es nicht ertragen könne, Menschen in seinem Leben "denken zu lassen, dass ich ein Betrüger war und sie angelogen habe". Es sei seltsam, "wenn man an einem Tag sozusagen Aschenputtel ist und 0,6 Sekunden später Quasimodo. Das habe ich nicht verdient, meine Kinder auch nicht, und die Menschen, die all die Jahre an mich geglaubt haben, auch nicht".

Wie lange sich der Prozess, der vor rund einer Woche begann, hinziehen wird, ist nicht klar. Mehrere US-Medien gehen davon aus, dass es bis zu sechs Wochen dauern könnte, ehe ein Urteil fällt. Allein auf der Liste an möglichen Zeugen sollen knapp 120 Personen stehen.

SpotOnNews


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