jokerstairs: Wird die "Joker"-Treppe in New York bald berühmt?

131 Stufen in der Bronx könnten zur berühmtesten Treppe der Filmgeschichte aufsteigen. Der Grund: Joaquin Phoenix' Tanzeinlage als "Joker".

Es gibt sie, die Filmrequisiten, die es ins kollektive Gedächtnis der Kinofans schaffen: So zum Beispiel die Bank aus "Forrest Gump" oder die Tür aus "Shining". Doch eine Treppe hat es bisher eher selten in die Topmomente der Filmgeschichte geschafft. Dennoch kennt wohl jeder die berühmten Stufen vor dem Philadelphia Museum of Modern Art, die Sylvester Stallone (73) als Rocky Balboa für sein Training erklimmt. 131 Stufen im New Yorker Stadtteil Bronx machen der "Rocky"-Treppe nun Konkurrenz - dank "Joker" Joaquin Phoenix (44, "Gladiator").

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Urlauber, die es in den "Big Apple" verschlägt, suchen normalerweise Hotspots wie den Times Square, den Broadway, den Central Park oder die Freiheitsstatue auf. In die Bronx zieht es dabei nur die wenigstens. Doch seit der neue "Joker"-Streifen in den Kinos ist, wollen immer mehr Filmfans und Instagramer die lange Treppe zwischen Shakespeare Avenue und Anderson Avenue hinuntertanzen. Der Grund: Die Tanzeinlage von Joaquin Phoenix!

Die Einheimischen finden's nicht zum Lachen

Im Film nutzt Phoenix' Figur Arthur Fleck die Treppe für ein Tänzchen, um seine Verwandlung zum Killer-Clown zu feiern. Die Szene stellt einen Schlüsselmoment dar, der wohl auch bei den Kinogängern einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. So zieht es Touristen in die "No-Go-Area" Bronx, wo sie auf den 131 Stufen ihre Joker-Interpretation für die Instagram-Welt festhalten - mal mit, mal ohne Make-up.

Die Einheimischen finden das übrigens weniger lustig. Für den neuen Fame einer grauen Treppe, die zwischen alten Backsteinhäusern eingezwängt ist, haben die meisten nur genervte Kommentare übrig. Ein Twitter-User findet: "Liebe Touristen, bitte bleibt weg von den Jokerstairs, wir wollen euch alle hier nicht. Arme Gegenden sind keine Touristen-Attraktion."

Gut lachen dagegen dürften die Produzenten von "Joker" haben. Der Film über die "Geburt" des ewigen Batman-Gegenspielers spülte weltweit schon fast 750 Millionen Dollar in die Kinokassen.

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