Kendall Jenner: Sie steht wieder für kulturelle Aneignung in der Kritik

Kendall Jenner trägt wieder Braids

Auch mehrere Shitstorms halten Kendall Jenner (23) nicht davon ab, sich ihre Haare zu sogenannten Cornrows zu flechten. Die kleinen Zöpfe, die eng an der Kopfhaut geflochten werden, bringen ihr immer wieder den Vorwurf der kulturellen Aneignung ein. Die Kritiker sehen es als problematisch an, dass eine überprivilegierte Frau wie Jenner sich durch die Frisur mit einer fremden Kultur, schmückt und sie damit kommerzialisiert.

Besonders in der Modeindustrie steht das Phänomen für eine Doppelmoral: Während weiße Models wie Jenner durch "ungewöhnliche" Styles wie Braids oder einen Afro besonders "edgy" und cool rüberkommen sollen, finden Models mit dunklerer Hautfarbe und echten Afros etwa in der "Vogue" kaum statt. Jenner sollte dafür mittlerweile sensibilisiert sein: Sie und ihre Jenner/Kardashian-Schwestern wurden schon mehrmals für kulturelle Aneignung kritisiert. Offenbar ist den Millionärinnen eine Auseinandersetzung mit dem Thema aber völlig egal.

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