Anklage fallengelassen – Kevin Spacey muss nicht vor Gericht

Kevin Spacey wird in Kalifornien nicht wegen der Missbrauchsvorwürfe gegen ihn angeklagt. Auch Steven Seagal kommt nicht vor Gericht.

Kevin Spacey (59) wird in Kalifornien nach Vorwürfen sexueller Übergriffe nicht strafrechtlich verfolgt, weil der Fall verjährt ist. Das erklärte die Staatsanwaltschaft in Los Angeles laut US-Medienberichten. Ein Mann hatte behauptet, dass der US-Schauspieler ihn im Oktober 1992 in West Hollywood belästigt habe.

Die Staatsanwaltschaft überprüft unterdessen angeblich einen zweiten Fall, in dem der "House of Cards"- und "American Beauty"-Star involviert ist. Dabei geht es um Anschuldigungen, dass Spacey im Oktober 2016 einen Mann in Malibu attackiert haben soll. Der Fall werde weiter geprüft, so die Staatsanwaltschaft. Gegen Spacey wird laut "Guardian" auch in Großbritannien in sechs Fällen wegen angeblicher sexueller Übergriffe ermittelt.

Nachdem zahlreiche Vorwürfe an die Öffentlichkeit gelangt waren, verlor Spacey seine Hauptrolle in der Netflix-Serie "House of Cards", Regisseur Ridley Scott (80) ließ Spaceys bereits fertige Szenen im Film "Alles Geld der Welt" mit Christopher Plummer (88) noch mal drehen. Zuletzt floppte der Streifen "Billionaire Boys Club", in dem Spacey zu sehen war.

Ebenfalls keine Anklage gegen Steven Seagal

Die Staatsanwaltschaft werde auch Missbrauchsvorwürfe gegen die Schauspieler Steven Seagal (66) und Anthony Anderson (48) nicht verfolgen, heißt es weiter. Seagals Fall sei verjährt, bei Anderson weigere sich die Person, die ihn beschuldigt, mit der Staatsanwaltschaft zu kooperieren.

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kia / SpotOnNews
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