Kim Dotcom: Gericht bestätigt, dass er ausgeliefert werden kann

Das juristische Tauziehen in Sachen Auslieferung von Kim Dotcom an die USA geht weiter. Der Unternehmer zieht nun vor den Supreme Court.

Seit mehreren Jahren tobt ein Rechtsstreit um die Auslieferung des in Kiel geborenen und in Neuseeland lebenden Internetunternehmers Kim Dotcom (44, "Good Life") an die USA - und es ist kein Ende in Sicht. Ein Gericht in Wellington hat den Berufungsantrag zu einer Auslieferung des Megaupload-Gründers zurückgewiesen, doch es gibt eine weitere Instanz.

Der Rechtsstreit geht weiter

"Dass ich von der heutigen Entscheidung des Berufungsgerichts extrem enttäuscht bin, wäre eine Untertreibung", erklärt Dotcom in einem offiziellen Statement. Er wolle sich nun an den Supreme Court wenden, das oberste Gericht Neuseelands.

In den Vereinigten Staaten würde dem als Kim Schmitz geborenen Unternehmer wohl eine lebenslängliche Haft drohen. Ihm wird vorgeworfen, Urheberrechtsverletzungen im großen Maße begangen zu haben. Der angebliche Schaden soll sich laut US-Justizministerium auf mindestens 500 Millionen US-Dollar (umgerechnet etwa 429 Mio. Euro) belaufen.

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