Kontra K: So gefährlich war der Videodreh zu "Warnung" wirklich

Eigentlich sei der weiße Tiger "cool drauf" gewesen, sagt Kontra K im Interview. Aber offensichtlich hat dieser ihn "einfach nicht gemocht".

"Von so einer Karriere habe ich sicherlich einmal geträumt, erwartet hätte ich sie aber nie", sagt Kontra K (31) im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news. Der Berliner Musiker, der am Freitag mit "Sie wollten Wasser doch kriegen Benzin" sein mittlerweile achtes Studioalbum innerhalb von neun Jahren herausgebracht hat, weiß ganz genau, dass er diesen Weg noch lange weitergehen möchte. Wohin er ihn führt? "Ich weiß noch nicht genau. Man wächst da mit der Zeit einfach rein."

Abgehoben ist er in all den Jahren nicht. Natürlich würde auch er mit seinen Freunden ab und an "durchdrehen - und zwar so richtig", in Sachen Starallüren gibt sich Kontra K jedoch bescheiden. Alles was er wolle, ist in Ruhe zu arbeiten. "Was ich mir also durch meinen Status herausnehme, ist, dass ich entweder komplett allein arbeite oder nur coole Leute um mich herumhabe." Er brauche nicht mit unzähligen Leuten im Tonstudio sitzen, die ihn sowieso nur "volllabern und ablenken" würden.

Voller Körpereinsatz für seine Projekte

Auf seinen Social-Media-Kanälen sowie in vielen seiner Musikvideos zeigt sich der 31-Jährige immer wieder von wilden Tieren umgeben. Warum? Er möge sie einfach und glaube außerdem, "dass Menschen und Tiere Freunde werden können". Aus dem selbem Grund hat er auch vor wenigen Jahren die Patenschaft für Tigerdame Elsa übernommen. Angst habe er vor ihr und anderen Raubtieren nicht. "Wenn ich die Gefahr einschätzen kann, traue ich mir da auch einiges zu", sagt der Musiker.

Ob er sich mit seinem "Ur-Mowgli-Gedanken" da mal nicht überschätzt hat? Beim Videodreh für seine Single "Warnung" posierte Kontra K nicht nur mit einem Bären, sondern auch mit einem weißen Tiger. Dieser sei nach Aussage des Musikers "eigentlich schon cool drauf" gewesen - dennoch kam es zu einem Zwischenfall.

"Der Tiger aus dem Video hat mich im Wald einmal kurz angegriffen", erzählt Kontra K, dessen bürgerlicher Name Maximilian Diehn ist, im Interview. Zu seinem Glück habe er aber "eine dicke Jacke" getragen, durch die "die Krallen nicht durchkamen". "Ich bin unverletzt vom Dreh zurückgekommen", resümiert der Rapper zufrieden.

SpotOnNews
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