Leaving Neverland: ProSieben strahlt umstrittene Jackson-Doku aus

Die Jackson-Dokumentation "Leaving Neverland" hat weltweit für Aufsehen gesorgt. ProSieben zeigt den Film in Deutschland.

Am vergangenen Sonntag und Montag strahlte der US-Sender HBO die Dokumentation "Leaving Neverland" aus. Darin werfen Wade Robson und James Safechuck dem verstorbenen Michael Jackson (1958-2009, "Thriller") vor, dass er sie sexuell missbraucht haben soll, als sie noch Kinder waren. Nach der aufsehenerregenden Premiere in den USA steht jetzt fest, wann die deutschen Zuschauer die rund vierstündige Doku, in der neben den Männern auch deren Freunde und Familien zu Wort kommen, im TV sehen können.

ProSieben hat sich die Rechte gesichert und zeigt die Doku noch in diesem Frühjahr, wie der Sender jetzt bekanntgibt. Die Dokumentation von Regisseur Dan Reed soll am Samstag, 6. April 2019, in der Prime Time ausgestrahlt werden.

Rechtsstreit im Vorfeld der US-Veröffentlichung

"Leaving Neverland" schlug in den USA und auf der ganzen Welt hohe Wellen. HBO hatte sich mit der Ausstrahlung im Vorfeld sogar einen Rechtsstreit eingefangen. Die Nachlassverwalter Jacksons weisen die Vorwürfe der beiden Männer ab und fordern laut US-Medienberichten in einer Klage 100 Millionen Dollar (etwa 88 Millionen Euro).

HBO durfte laut den Verwaltern die Doku aus einem bestimmten Grund nicht verbreiten: Der Sender habe in einem Vertrag von 1992 versichert, den Musiker weder aktuell noch in der Zukunft zu verunglimpfen. HBO hatte damals Aufnahmen von Jacksons Welttournee "Dangerous" ausgestrahlt.

SpotOnNews
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