Leid und Herrlichkeit: Spanien schickt Almodóvars Werk ins Oscar-Rennen

"Leid und Herrlichkeit" brachte Antonio Banderas die Auszeichnung als Bester Darsteller in Cannes ein. Nun soll das Werk einen Oscar holen.

Es gab viel Lob von Kritikern: Regissseur Pedro Almodóvar (69, "Volver - Zurückkehren") sorgte mit seinem Drama "Leid und Herrlichkeit", das bei den Filmfestspielen in Cannes im Mai seine internationale Premiere feierte, für Aufmerksamkeit. Der Film wurde für die Goldene Palme nominiert, Hauptdarsteller Antonio Banderas bekam den Preis als Bester Darsteller überreicht. Spanien glaubt weiter an den Erfolg des Films und schickt ihn als spanischen Beitrag ins Oscar-Rennen. Dies teilte die spanische Filmakademie am Donnerstag auf Twitter mit.

"Leid und Herrlichkeit" hat autobiografische Bezüge. Der Film erzählt die Geschichte des alternden, homosexuellen Regisseurs Salvador (Antonio Banderas), der unter Schmerzen und Depressionen auf sein Leben und seine Kindheit in den 60er Jahren mit seiner geliebten Mutter Jacinta (Penélope Cruz) zurückblickt.

Ob der Film es am Ende in die engere Auswahl der Kategorie schafft, entscheidet sich am 3. Januar 2020. Dann werden die offiziellen Nominierungen verkündet. Bis zum 1. Oktober haben Länder Zeit, ihre Beiträge einzureichen. Deutschland will mit "Systemsprenger" von Regisseurin Nora Fingscheidt (36) die heißbegehrte Trophäe holen.

Almodóvar hat bereits zwei Goldjungen

Almodóvar, der vor Kurzem bei den Filmfestspielen in Venedig für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde, hat bereits zwei Oscars gewonnen. 2000 wurde seine Komödie "Alles über meine Mutter" als Bester fremdsprachiger Film geehrt. 2003 erhielt er für sein Drama "Sprich mit ihr" den Oscar für das Beste Original-Drehbuch. Die 92. Oscar-Verleihung findet am 9. Februar 2020 in Los Angeles statt.

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