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Leipziger Buchmesse Veranstaltung zum dritten Mal in Folge abgesagt

Drei Jahre ist dieses Bild schon alt: Letztens konnte die Leipziger Buchmesse 2019 wie geplant stattfinden.
Drei Jahre ist dieses Bild schon alt: Letztens konnte die Leipziger Buchmesse 2019 wie geplant stattfinden.
© imago/Christian Grube
Auch 2022 wird es keine Buchmesse in Leipzig geben. In den vergangenen Tagen habe es schlichtweg zu viele Absagen gegeben.

2020 ist sie dem Beginn der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen, 2021 konnte sie ebenfalls nicht stattfinden und auch 2022 wird die Leipziger Buchmesse nicht ihre Pforten öffnen. Das gaben die Veranstalter nun bekannt. Als Grund wird angeführt, "dass sich viele Aussteller und Ausstellerinnen aufgrund der Unwägbarkeiten der Pandemie aktuell nicht in der Lage [sehen], für eine solch große Publikumsveranstaltung zuverlässig zu planen".

Als Folge sei "die erwartete Qualität und inhaltliche Breite einer solchen großen Publikumsmesse nicht mehr gewährleistet", wird Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe, zitiert. "Daher haben wir uns jetzt schweren Herzens entschieden, die Leipziger Buchmesse nicht durchzuführen." Selbiges gilt für "Leipzig liest", die Manga-Comic-Con und die Antiquariatsmesse.

Neuer Versuch genau ein Jahr später

Theoretisch hätte sie jedoch wie geplant vom 17. bis 20. März stattfinden dürfen. Ein wichtiges "Signal der Politik", heißt es in dem Statement weiter. "Wir danken für dieses große Vertrauen, auch in pandemischen Zeiten, Veranstaltungen sicher umsetzen zu können." Als neuer Termin wurde nun der 23. bis 26. März 2023 auserkoren.

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