Michelle Obama: Ehemalige First Lady sagt ihren Berlin-Besuch ab

Weil sie an der Trauerfeier zu Ehren von George H. W. Bush teilnimmt, hat Michelle Obama einen Auftritt in Berlin abgesagt.

Die ehemalige First Lady Michelle Obama (54) kann ihren geplanten Auftritt in Berlin am 6. Dezember nicht wahrnehmen. Der Grund: Sie wird an den Trauerfeierlichkeiten zu Ehren des am vergangenen Freitag verstorbenen früheren US-Präsidenten George H. W. Bush teilnehmen. Eigentlich wollte sie in Berlin ihre Autobiografie "Becoming. Meine Geschichte" (Goldmann Verlag) vorstellen.

In einem Statement erklärte Michelle Obama: "Als Diener unseres Landes, als Vater und Großvater war Präsident George H.W. Bush ein Vorbild für uns alle. Sein Verständnis vom Dienst an der Gesellschaft, sein Sinn für Anstand bleibt einzigartig und wird vielen Menschen fehlen. Das gilt auch für meine Familie und mich; es ist mir daher ein großes Anliegen, gemeinsam mit der Familie Bush sein Andenken zu würdigen. Meine Teilnahme an der Trauerfeier sowie an der Beerdigung von Präsident Bush wird mich leider daran hindern, meine bevorstehenden Auftritte in Paris und Berlin wahrzunehmen."

Weiter sagte Obama, der Enthusiasmus, mit dem ihre Autobiografie überall auf der Welt angenommen werde, berühre sie zutiefst, "und ich werde alles daransetzen, meine Reise nach Europa im kommenden Jahr nachzuholen. Ich hoffe, dass meine Leserinnen und Leser meine Entscheidung nachvollziehen können". Ein Staatsbegräbnis für Bush wird laut US-Medien am Mittwoch in Washington stattfinden. Anschließend werde der Leichnam nach Houston überführt, wo Bush lebte. Dort wird es am Donnerstag eine weitere Trauerfeier geben.

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