Michelle Wolf: Auf Twitter nimmt Trump sich die Komikerin zur Brust

Er kann es nicht lassen: Wieder hat US-Präsident Donald Trump bei Twitter vom Leder gezogen. Diesmal hat es Michelle Wolf erwischt.

Im April teilte Michelle Wolf (33, "Nice Lady") beim traditionellen Korrespondentendinner im Weißen Haus kräftig gegen US-Präsident Donald Trump (72) aus. Über ein halbes Jahr später kann dieser die Sache aber nicht auf sich beruhen lassen. Trump bezeichnete Wolf auf Twitter nun unter anderem als "sogenannte Komikerin" und hielt ihr vor, bei der Gala derartig versagt zu haben, dass beim nächsten Dinner mit der Tradition gebrochen werde, einen Comedian einzuladen. Dies sei ein "guter erster Schritt" für ein Comeback einer "sterbenden Tradition". Zudem fügte er an: "Vielleicht gehe ich hin?" Trump hatte in den beiden vergangenen Jahren die Veranstaltung nicht besucht.

Wie zu erwarten, wollte Wolf diesen Tweet aber auch nicht auf sich sitzen lassen. "Ich wette, Sie wären auf meiner Seite, wenn ich einen Journalisten getötet hätte", antwortete sie bei Twitter. Damit spielt sie auf den Fall Jamal Khashoggi und Trumps Bekenntnis zu Saudi-Arabien an.

Alles "Feiglinge"

Am Montag war bekannt geworden, dass 2019 kein Komiker mehr zum Korrespondentendinner eingeladen werde, sondern der Autor Ron Chernow (69). Auch hierauf reagierte Wolf, die im Frühjahr in der Kritik gestanden hatte, weil ihre Einlage von vielen als zu bissig eingestuft worden war, trotzig. Sie bezeichnete die Mitglieder der zuständigen White House Correspondents' Association (WHCA) als "Feiglinge" und erklärte, dass die Medien sich "mitschuldig" machten. Außerdem könne sie "nicht stolzer" auf sich sein.

SpotOnNews
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