Natalia Wörner: Das macht die Schauspielerin für den Umweltschutz

Natalia Wörner findet "Flugscham" nicht passend. Sie schlägt "Flugstolz" vor. Warum, erklärte sie bei einer Veranstaltung in Österreich.

Die weltberühmte schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg (16) hat es vorgemacht: Sie verzichtete der Umwelt zuliebe auf das Fliegen und fuhr unter anderem mit dem Zug von Stockholm zum Weltwirtschaftsforum nach Davos. Ein neuer Trend, der unter dem Stichwort "Flugscham" auch in Deutschland immer mehr Anhänger findet. Doch dieser Begriff gefällt nicht jedem.

"Ich finde das Wort 'Flugscham' schon so schlimm, so falsch", erklärt Schauspielerin Natalia Wörner (51, "Die Diplomatin") der Nachrichtenagentur spot on news am Rande der "Living Legends of Aviation Gala by Scalaria" am Samstag am Wolfgangsee, Österreich. "Es fängt doch schon bei der Sprache an. Das ist völlig verquer, es müsste eine eigenverantwortliche Sache sein. 'Flugstolz' wäre das viel bessere Wort, in dem Sinne eben, dass man bewusst nicht mehr fliegt."

In ihrem eigenen Umweltverhalten ist durchaus noch Luft nach oben, wie sie zugibt. "Ich habe zwar schon früh damit begonnen, den Alltag bewusst zu gestalten, Müll zu trennen und aufzupassen, dass man sich das ganze Zeugs erst gar nicht ins Haus holt, aber der eine oder andere Coffee-to-go-Becher ist schon noch dabei."

SpotOnNews
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