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Netflix Das soll sich trotz steigender Nutzer-Zahlen ändern

Priah Ferguson, Gaten Matarazzo und Caleb McLaughlin (v.l.n.r.) in der Netflix-Erfolgsserie "Stranger Things".
Priah Ferguson, Gaten Matarazzo und Caleb McLaughlin (v.l.n.r.) in der Netflix-Erfolgsserie "Stranger Things".
© 2022 Netflix, Inc.
Netflix darf sich über viele neue User freuen. Gleichzeitig könnte das Unternehmen den Kampf gegen das illegale Account-Teilen verschärfen.

Netflix hat in den vergangenen drei Monaten 2,4 Millionen neue Abonnenten hinzugewonnen. Das sind Medienberichten zufolge mehr als doppelt so viele wie erwartet. Der Streamingdienst feierte zuletzt große Erfolge mit der neuen Staffel von "Stranger Things", "Sandman" und "Dahmer - Monster: Die Geschichte von Jeffrey Dahmer".

Im Markt der Streamingdienste kämpft Netflix gegen Konkurrenten wie Amazon, Apple oder Disney, die Milliarden in ihre Streaming-Inhalte gesteckt haben. Während der Coronavirus-Pandemie konnte sich Netflix über viel Zuschauerzuspruch freuen - im ersten Quartal 2020 sollen 15,8 Millionen Abonnenten hinzugekommen sein. Nach Ende der Lockdowns sollen die Zahlen aber wieder gesunken sein.

Das soll sich bei Netflix ändern

Vor Kurzem hatte Netflix bereits angekündigt, diesen November einen billigeren werbefinanzierten Dienst einzuführen. Die günstigere Abo-Option soll nur rund fünf Euro im Monat kosten, dafür müssen Verbraucherinnen und Verbraucher dann mit Werbung leben.

Zudem will der Streamingdienst offenbar gegen das Weitergeben von Passwörtern vorgehen, durch das sich sehr viele Haushalte ein Netflix-Abonnement teilen, mehr als 100 Millionen sind es angeblich weltweit. Eine neue Funktion soll es Nutzern nun ermöglichen, Profile einfach auf ein neues Konto zu übertragen. Personen, die ein anderes Konto mitverwendet haben, können bei der Übertragung des Profils ihre personalisierten Empfehlungen und andere persönliche Einstellungen beibehalten, wenn sie ihre eigene Mitgliedschaft beginnen.

SpotOnNews

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