Nicki Minaj: Musikerin entscheidet sich gegen Auftritt in Saudi-Arabien

Der geplante Auftritt von Nicki Minaj in Saudi-Arabien war umstritten. Jetzt hat die Sängerin die Reißleine gezogen.

Die Arbeit der Human Rights Foundation scheint Früchte zu tragen: Musikstar Nicki Minaj (36, "Megatron") hat ihren Auftritt beim Jeddah World Fest am 18. Juli in Saudi-Arabien abgesagt. Nachdem die Menschenrechtsorganisation die Sängerin vor wenigen Tagen darum gebeten hat, den geplanten Festival-Gig abzublasen, zeigt sich die 36-Jährige nun einsichtig.

"Nach sorgfältigen Überlegungen habe ich beschlossen, nicht länger an meinem geplanten Konzert beim Jeddah World Fest festzuhalten", lässt Minaj in einem Statement verlauten. Zwar würde sie ihren Fans in Saudi-Arabien liebend gern ihre Show präsentieren, doch sie könne nicht. Sie habe sich über die politische Lage in dem Land informiert und sei zu dem Entschluss gekommen, dass ihr Nicht-Erscheinen deutlich mehr bezwecken könne. "Ich möchte meine Unterstützung für die Rechte der Frauen, der LGBTQ-Gemeinschaft und der Meinungsfreiheit deutlich machen", zitiert unter anderem "The Hollywood Reporter" aus dem Statement.

Politik soll nicht unterstützt werden

Nachdem die 36-Jährige von den Veranstaltern des Musikfestivals als Headliner bekannt gegeben wurde, wurden zahlreiche Stimmen laut. Die einen protestierten dagegen, dass Minajs freizügige Art keinesfalls den ultrakonservativen Ansichten des Landes entsprechen würde. Die anderen wollten die Künstlerin davon abhalten, die homosexuellen- und frauenfeindliche Politik mit ihrem geplanten Auftritt zu unterstützen. Dies scheinen sie nun geschafft zu haben.

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