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Oliver Pocher Er hofft nach dem Angriff auf sich auf die "maximale Strafe"

Oliver Pocher geht zum - legalen - Gegenangriff über.
Oliver Pocher geht zum - legalen - Gegenangriff über.
© imago/Kirchner-Media
Oliver Pocher hat sich in einem Video zu dem Ohrfeigen-Vorfall geäußert. Er freue sich auf die Gespräche mit seinem Angreifer - vor Gericht.

Oliver Pocher (44) hat sich auf Instagram zu der brutalen Ohrfeige geäußert, die er am Samstag von einem Mann erhalten hatte.

Pocher hatte einen Boxkampf in Dortmund besucht, als der Mann ihm ohne Vorwarnung ins Gesicht schlug. Offenbar war die Aktion geplant gewesen, denn sie wurde auch gefilmt. Das Video kursierte im Netz. Nun äußert sich Pocher in einem 14-minütigem Video auf Instagram erstmals ausführlich zu dem Vorfall.

Er habe "den Typen" vorher noch nie gesehen, so Pocher. "Das war eine Nummer die so gar nicht geht. Die ist feige, die ist hinterhältig, die ist arglistig, die ist gefilmt, die hätte in mehrfacher Hinsicht auch anders ausgehen können..." Sein Ohr sei "ziemlich angeschlagen gewesen", es könnten irreparable Schäden bleiben. Er sei mehrmals beim Arzt gewesen und könne gewisse Frequenzbereiche nicht mehr hören.

"Wir reden über ein Kapitalverbrechen"

"Wir reden nicht über irgendeine lustige Ohrfeige. Wir reden über ein Kapitalverbrechen", stellt Pocher seine Sicht der Dinge klar. "Man kann nicht sagen, wenn dir jemand nicht gefällt, dann kann der geschlagen werden, dann kann man den behandeln wie man will. So funktioniert diese Welt nicht [...] Selbst wenn das dir widerfahren würde, würde ich das noch nicht mal gut finden", richtet er sich an den Angreifer. Gewalt sei keine Lösung.

Er freue sich auf die Gespräche mit ihm vor Gericht, so Pocher. "Das werden wir vor Gericht und mit allen Mitteln in nächster Zeit klären." Es werde eine "ordentliche" Rechnung geben, kündigte der Komiker an. Er hoffe auf die "maximale Strafe", es werde eine teure Veranstaltung. Pocher kündigte zudem an, das Geld an Zwecke zu verteilen, die es dringender bräuchten als er.

Er arbeite auch daran, dass alle Social-Media-Accounts des Mannes abgestellt werden würden, so Pocher. "Du sollst nicht mal 'nen Tinder-Account bekommen." Er werde sich nicht einschüchtern lassen oder seinen Humor verlieren.

Amira Pocher (29), die Ehefrau des Komikers, hatte sich zuvor in einer Instagram Story zu dem Vorfall geäußert. So ein "arbeitsloser, halbstarker Möchtegern-Rapper/-Comedian", habe ihrem Mann "eine Backpfeife verpasst, aber eine ordentliche".

"Das ist für alle, die du niedergemacht hast - und was auch immer", habe der Angreifer zu dem Video laut Amira Pocher unter anderem erklärt. "Dieses Niedermachen... Leute, das sind alles Menschen, die sich wehren können - und ein Mensch, der eine Meinung hat. Aber so etwas mit Gewalt zu bekämpfen und dann noch zu feiern... Schämen müsstet ihr euch, wirklich."

SpotOnNews


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