Oscars 2019: Tarantino spricht sich gegen Academy-Entscheidung aus

Im Vorfeld der Oscars beschweren sich Filmemacher und Regisseure wie Quentin Tarantino über eine umstrittene Entscheidung der Academy.

Eine Entscheidung der Academy of Motion Picture Arts and Sciences sorgt im Vorfeld der 91. Oscar-Verleihung am 24. Februar besonders unter Filmschaffenden für Aufruhr. Vier der begehrten Auszeichnungen sollen während TV-Werbepausen vergeben werden. Eine lange Liste an Kameramännern, Filmemachern und Regisseuren, darunter Quentin Tarantino (55, "Pulp Fiction"), Spike Jonze (49), Spike Lee (61), Martin Scorsese (76) und Seth Rogen (36), veröffentlichte nun einen offenen Brief an die Academy, in dem sie diesen Plan scharf verurteilen.

In dem Brief, den das Branchenblatt "The Hollywood Reporter" veröffentlicht hat, heißt es unter anderem: Die Verleihung der entsprechenden Awards nicht auszustrahlen und stattdessen Werbung einzublenden sei "nicht weniger als eine Beleidigung für all jene unter uns, die ihr Leben und ihre Leidenschaft in unseren gewählten Beruf gesteckt haben."

Es muss einen besseren Weg geben

Unter anderem Rogen hatte sich zuvor bereits via Twitter zu den Plänen geäußert. Einer seiner Tweets wurde von seinen Kollegen auch in dem offenen Brief zitiert: "Gibt es einen besseren Weg, um Errungenschaften im Film zu feiern, als die Menschen nicht öffentlich zu ehren, deren Job es wortwörtlich ist, Dinge zu filmen?"

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