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Papst Benedikt XVI. Das ehemalige Kirchenoberhaupt hofft auf baldiges Jenseits

Wünscht sich in einem Schreiben ein baldiges Jenseits: Der emeritierte Papst Benedikt XVI.
Wünscht sich in einem Schreiben ein baldiges Jenseits: Der emeritierte Papst Benedikt XVI.
© imago/Independent Photo Agency Int.
Papst Benedikt XVI. hat in einem Schreiben seine Todessehnsucht zum Ausdruck gebracht. Sein Gesundheitszustand gilt als "physisch instabil".

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. (94) hat in einem bedrückenden Schreiben seinen Wunsch nach dem Jenseits zum Ausdruck gebracht. Wie der oberösterreichische Zisterzienserstift Wilhering auf seiner Homepage veröffentlichte, sendete Benedikt zum Tod eines ehemaligen Regensburger Professorenkollegen Beileidsbekundungen. Dabei fand er drastische Worte bezüglich seiner eigenen Todessehnsucht.

"Nun ist er im Jenseits angelangt, wo sicher schon viele Freunde auf ihn warten", schrieb das ehemalige Kirchenoberhaupt. Und weiter heißt es: "Ich hoffe, dass ich mich bald hinzugesellen kann." Der Brief, datiert auf den 2. Oktober 2021, wurde erst am Dienstag veröffentlicht.

Gesundheitszustand ist "stabil in der Schwäche"

Immer wieder wurde in jüngster Vergangenheit über den Gesundheitszustand von Papst Benedikt XVI. spekuliert, der im Jahr 2013 freiwillig auf sein Amt verzichtete und seitdem in einem Kloster in den vatikanischen Gärten lebt. Zuletzt erklärte sein Privatsekretär Georg Gänswein (65), dass er "physisch instabil" sei. Allerdings besitze er weiterhin einen klaren Kopf und hätte seinen Humor nicht verloren. Insgesamt sei er "stabil in der Schwäche".

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