Peter Maffay: Falsche Krebsdiagnose hätte sein Leben fast zerstört

Sänger Peter Maffay hat gebeichtet, dass er Anfang der Neunzigerjahre nicht mehr leben wollte. Grund dafür war eine falsche Krebsdiagnose.

Am 30. August feiert Peter Maffay (69, "Du") seinen 70. Geburtstag. Dass er diesen Tag einmal als gesunder Mann erleben dürfe, stand Anfang der Neunzigerjahre auf der Schippe. Denn wie der Sänger nun in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" eröffnet, haben ihn einst Suizidgedanken geplagt. Der Grund: "Ich bekam eine Diagnose meines Hausarztes, der sagte, ich hätte Lungenkrebs."

Der damalige Lebensstil des Sängers scheint seinen Teil dazu beigetragen zu haben: "Bis zum Abwinken" habe er Whiskey getrunken und "geraucht wie ein Schlot". Ob die Diagnose wirklich stimme, hätte er erst einen Tag später erfahren. Doch das Warten auf Gewissheit hinterließ seine Spuren. "Es war so weit, dass ich gedacht habe: Wenn ich wirklich Lungenkrebs habe, dann brauche ich ein schnelles Auto und einen soliden Brückenpfeiler", erinnert sich der Sänger. "Weil ich dann aus der Nummer nicht mehr herausgekommen wäre."

Arzt gibt Entwarnung

Am Folgetag dann die Klarheit: kein Krebs. Dennoch hätte der Vorfall den Sänger zum Umdenken animiert. Er erzählt: "Ich habe mir damals gesagt, wenn es nicht so ist, dann ist es höchste Zeit aufzuhören. Ich habe einfach nicht mehr getrunken und nicht mehr geraucht. Und es war nicht mal schwer." Zwei Jahre später habe sein Arzt noch einmal Untersuchungen angestellt, "und die Werte waren wieder völlig okay".

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111

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