Peter Maffay: Sänger stellt SemperOpernball-Verein ein "Ultimatum"

Die SemperOpernball-Schlagzeilen reißen nicht ab. Nun hat Peter Maffay ein Ultimatum gestellt, das die Verantwortlichen zum Handeln zwingt.

Peter Maffay (70, "So bist Du") vertritt eine klare Haltung: Wird dem ägyptischen Machthaber Abdel Fattah al-Sisi (65) der vom SemperOpernball verliehene St.-Georgs-Orden nicht aberkannt, sagt er seinen Auftritt bei der alljährlichen Veranstaltung in Dresden ab. Während eines Telefonats mit Ballchef Hans-Joachim Frey (54) am gestrigen Dienstag habe der Künstler dies deutlich gemacht, berichtete zunächst die "Sächsische Zeitung". Der "Bild"-Zeitung bestätigte Maffay nun: "Das ist für mich die Bedingung, um am Freitag in Dresden aufzutreten. Das ist ein Ultimatum."

Die Forderung des 70-Jährigen scheint auf offene Ohren gestoßen zu sein. Ein Sprecher bestätigte im Namen des Dresdner SemperOpernball-Vereins dem MDR, dass die Aberkennung des Ordens erfolgen werde. Maffays Auftritt um Mitternacht dürfte somit gesichert sein.

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Diese Stars haben ihren Besuch abgesagt

Die Auszeichnung al-Sisis als "Brückenbauer und Friedenstifter" sorgte für mächtig Unmut. "Tagesschau"-Sprecherin Judith Rakers (44), die gemeinsam mit Schlagersänger Roland Kaiser (67, "Santa Maria") durch den Abend führen sollte, sagte ihr Engagement daraufhin ab. Ihre Nachfolgerin, TV-Moderatorin Mareile Höppner (42), trat von dem Job ebenfalls zurück. Ihren Besuch des Balls auch abgesagt haben SAP-Gründer Dietmar Hopp (79) und Uli Hoeneß (68). Wer anstelle von Rakers und Höppner die Co-Moderation des Abends übernehmen wird, soll am Freitag bekannt gegeben werden.

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