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Polizeiruf 110: München-Krimi erntet miese Quoten

Der Münchner "Polizeiruf 110" lockte verhältnismäßig wenige Zuschauer vor die Bildschirme
Der Münchner "Polizeiruf 110" lockte verhältnismäßig wenige Zuschauer vor die Bildschirme
© BR/maze pictures GmbH/Hendrik Heiden
Selten, aber nicht ganz überraschend: Die meisten Zuschauer schalteten am Sonntag nicht beim ARD-Krimi ein, sondern beim ZDF-Märchen.

Der Münchner "Polizeiruf 110" lockte am Sonntag (8.12.) verhältnismäßig wenige Zuschauer vor die Bildschirme. Nur rund fünf Millionen (5,03 Mio.) schalteten beim "Polizeiruf 110: Die Lüge, die wir Zukunft nennen" mit Schauspielerin Verena Altenberger (32) als Polizeioberkommissarin Elisabeth "Bessie" Eyckhoff ein. Der ARD-Sonntagskrimi musste sich der Märchen-Adaption "Frau Holles Garen" (ZDF) mit 5,19 Millionen Zuschauern geschlagen geben.

Zum Vergleich: Die drei vergangenen "Tatorte" sahen sich jeweils mehr als neun Millionen Zuschauer an. Das Lena-Odenthal-Jubiläum "Die Pfalz von oben" brachte es auf 9,94 Mio., "Baum fällt" aus Österreich auf 9,92 Mio. und der Falke-Krimi "Querschläger" auf 9,14 Mio. Zuschauer. Der jüngste "Polizeiruf 110: Dunkler Zwilling" (Anfang Oktober) mit den Rostocker Ermittlern König (Anneke Kim Sarnau, 47) und Bukow (Charly Hübner, 47) erreichte mit 8,88 Millionen Zuschauern ebenfalls beinahe diesen Wert.

Der neuen Münchner Ermittlerin und Nachfolgerin von Schauspieler Matthias Brandt (58) darf man allerdings keinen Vorwurf machen, denn der Film von Regie-Star und Krimi-Spezialist Dominik Graf (67, "Hotte im Paradies") und Drehbuchautor Günter Schütter (60) war wohl einfach zu überladen und ziemlich verwirrend.

SpotOnNews

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