Prinz Andrew: Er entzieht sich den US-Ermittlungsbehörden

Die US-Ermittler wollen Prinz Andrew zum Epstein-Skandal befragen und beklagen sich nun, dass der Royal "null Kooperation" zeige.

Durch den "Megxit" ist es ruhig um Prinz Andrew (59) und seine vermeintliche Verbindung zum Epstein-Skandal geworden. Doch die US-Ermittler rücken den Fokus nun wieder auf den Sohn von Queen Elizabeth II. (93). Wie US-Medien übereinstimmend berichten, haben sowohl die Staatsanwaltschaft als auch das FBI versucht, den britischen Royal über seine Anwälte zu kontaktieren. Er soll im Missbrauchsskandal um den US-Millionär Jeffrey Epstein (1953-2019) befragt werden. Doch es sei keine Antwort zurückgekommen, er leiste "null Kooperation", wird US-Anwalt Geoffrey Berman zitiert.

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Er hat es angeboten

"Er bot öffentlich an, mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten", sagte Berman am Montag (27. Januar) vor dem ehemaligen Haus von Epstein in Manhattan. Prinz Andrew hatte im November in einem katastrophalen TV-Interview seine Hilfe zugesichert - wenn nötig. Er gab zudem an, nie etwas Verdächtiges beobachtet oder mitbekommen zu haben. Das Interview löste weltweit Entsetzen aus, wurde als PR-Desaster gewertet und Andrew legte daraufhin seine royalen Pflichten nieder.

Jeffrey Epstein wurde vorgeworfen, etliche Minderjährige missbraucht und zur Prostitution gezwungen zu haben. Er beging im August 2019 Suizid im Gefängnis. Gegen Prinz Andrew gibt es ebenfalls Anschuldigungen. Virginia Giuffre behauptet, sie sei dreimal zum Sex mit Andrew gezwungen worden. Der Sohn der Queen bestreitet die Vorwürfe.

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