Queen Elizabeth II.: Darum hat die Königin mit der Tradition gebrochen

Bei der Parlamentseröffnung hat Queen Elizabeth II. für Aufsehen gesorgt. Während ihrer Rede trug sie nicht die "Imperial State Crown".

Als Staatsoberhaupt hat Queen Elizabeth II. (93) am Montag traditionell an der britischen Parlamentseröffnung teilgenommen. Begleitet wurde sie von ihrem Sohn Prinz Charles (70) und dessen Ehefrau Camilla (72). Zum mittlerweile 65. Mal hielt sie die Rede, in der die Regierungsziele des Premiers verlesen werden. Die Zeilen stammten entsprechend nicht von der Queen, sondern direkt vom amtierenden Premier - in diesem Fall Boris Johnson (55) - und dessen Ministern.

Gleichzeitig brach Queen Elizabeth II. während der Zeremonie, die in ihrer heutigen Form bereits mehr als 150 Jahre existiert, aber auch mit einer alten Tradition. Für gewöhnlich trägt sie zu dieser Gelegenheit die imposante "Imperial State Crown". Die Krone ist unter anderem mit fast 2.870 Diamanten, mehr als 270 Perlen, 17 Saphiren, elf Smaragden und fünf Rubinen besetzt. Am heutigen Montag trug die Königin stattdessen das leichtere "George IV State Diadem".

Es war das erste Mal, dass Queen Elizabeth II. in vollem Ornat, aber ohne die "Imperial State Crown" aufgetreten ist, berichtet die britische "Daily Mail". Stattdessen wurde die Krone auf einem Tisch neben der Königin platziert. Laut dem Blatt sorge der Auftritt für Spekulationen, dass die "Imperial State Crown" mit ihrem Gewicht von knapp mehr als einem Kilogramm mittlerweile zu schwer für die Königin sein könnte.

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