Revolverheld: Das kritisieren sie an Gloria von Thurn und Taxis

Eigentlich ist es nicht üblich, sich mit der Gastgeberin anzulegen. Revolverheld haben es bei den Schlossfestspielen in Regensburg gemacht.

Die Band Revolverheld ("Zimmer mit Blick") ist bei den diesjährigen Schlossfestspielen in Regensburg aufgetreten - und hat für Wirbel gesorgt. Auf der Bühne kritisierte Sänger Johannes Strate (39) Gastgeberin Gloria von Thurn und Taxis (59), wie Ausschnitte auf dem Instagram-Account der Band zeigen: "Wir haben dieses Konzert im Vorfeld kontrovers diskutiert, denn wir spielen hier auf dem Grund einer Frau, mit deren Werte wir überhaupt nicht übereinstimmen."

Johannes Strate erklärte weiter - im Hinblick auf kontroverse öffentliche Aussagen der 59-Jährigen: "Nächstenliebe bedeutet für uns, dass wir Menschen egal woher sie kommen, welche Herkunft sie haben, welche Hautfarbe sie haben, welcher Religion sie angehören, dass wir sie hier mit offenen Armen empfangen und nicht elendig im Mittelmeer verrecken lassen. [...] Nächstenliebe bedeutet eben auch, dass wir den systematischen Missbrauch, der in der katholischen Kirche so lange stattgefunden hat, nicht bagatellisieren, sondern dass wir die Opfer ernst nehmen."

Auch den US-Rechtspopulisten Steve Bannon (65), mit dem sich Gloria von Thurn und Taxis getroffen haben soll, dürfe man nicht die Hand reichen, "sondern ihm ganz klar mit Liebe entgegentreten". Wie reagierte die Gastgeberin auf die öffentliche Kritik?

Das sagt die Gastgeberin dazu

Dem "Bayerischen Rundfunk" sagte Gloria von Thurn und Taxis: "[...] das sehe ich ganz locker. Wahrscheinlich haben sie sich das gut überlegt und gesagt, das müssen wir jetzt machen, wir sind schließlich Künstler. Und Gott sei Dank kann man heute noch seine Meinung sagen. Insofern können wir da ganz froh sein."

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