Robert De Niro: Ex-Angestellte schaute "Friends" statt zu arbeiten

Statt zu arbeiten hat eine ehemalige Angestellte von Robert De Niro lieber "Friends" geschaut. Dafür wird sie nun verklagt.

Das kann getrost als dreist bezeichnet werden: Eine ehemalige Angestellte in Robert De Niros Firma Canal Productions hat während ihrer Arbeitszeit lieber Serien geschaut als sich ums Tagesgeschäft zu kümmern. Darüber hinaus soll sie auch noch hohe Summen veruntreut haben. Darum wird die Ex-Mitarbeiterin nun auch auf insgesamt sechs Millionen Dollar verklagt, wie das US-Magazin "People" berichtet.

55 Folgen in vier Tagen

Laut Gerichtsunterlagen, die dem Magazin vorliegen, soll die ehemalige Mitarbeiterin während ihrer Arbeit nur "rumgehangen" und "astronomische Mengen an Zeit" mit Netflix verbracht haben. Im Januar habe sie demnach innerhalb von vier Tagen ganze 55 Folgen der Kultserie "Friends" angeschaut. Im März soll sie sich ebenfalls innerhalb von vier Tagen 20 Episoden "Arrested Development" und zehn Episoden "Schitt's Creek" während der Arbeitszeit gegönnt haben.

Außerdem habe die Mitarbeiterin die American-Express-Karte der Firma zu privaten Zwecken benutzt. So habe sie über zwei Jahre hinweg umgerechnet fast 20.000 Euro in Restaurants und Lebensmittelgeschäften ausgegeben. Zudem soll sie rund 28.900 Euro für Taxis und Uber-Fahrten mit der Karte bezahlt und zu ihrem eigenen Geburtstag ein Blumenarrangement für mehr als 1.150 Euro bestellt haben.

Darüber hinaus habe die Angeklagte Millionen von De Niros Vielfliegermeilen aufgebraucht und eine Auszahlung von 96 nicht verwendeten Urlaubstagen beantragt, für die sie rund 63.000 erhalten haben soll. Eine Jobempfehlung, die sie sich selbst geschrieben habe, habe De Niro allerdings nicht unterzeichnen wollen.

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