Kokain in Geldbörse gefunden: Rose McGowan wegen Drogenbesitz angeklagt

Schauspielerin Rose McGowan muss sich wegen Kokainbesitzes verantworten. Ihr Anwalt spricht dagegen von einem Komplott angesichts der "MeToo"-Debatte.

Die Schauspielerin Rose McGowan (44, "Charmed") ist wegen Drogenbesitzes im US-Bundesstaat Virginia angeklagt worden. Im Januar 2017 wurden mehrere Tütchen Kokain in ihrer Geldbörse gefunden, die sie zuvor in einem Flugzeug in Washington vergessen hatte. Im Falle einer Verurteilung drohen McGowan mehrere Jahre Haft.

Gallionsfigur der "MeToo"-Bewegung

McGowan, die in den vergangenen Monaten durch ihre Vorwürfe gegen Harvey Weinstein (66) zu einer Gallionsfigur der Anti-Sexismusbewegung wurde, bestreitet jedoch, dass die die Drogen gehören.

McGowans Anwalt Jose Baez spricht von einem Komplott gegen die Schauspielerin: "Diese Vorwürfe wären nie aufgekommen, würde sie sich nicht als Sprachrohr für Frauen stark machen", zitiert unter anderem das US-Magazin "People" den Juristen. Die 44-Jährige vermute, dass ihr die Tütchen untergeschoben wurden.

Hinter der Aktion stecke ihrer Mutmaßung nach womöglich Harvey Weinstein selbst. McGowan war eine der ersten gewesen, die die Vorwürfe gegen ihn ins Rollen gebracht hatte. Seitdem ist Weinsteins Karriere in Hollywood faktisch beendet, er sieht sich ebenfalls einer Anklage gegenüber.

kia / SpotOnNews
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