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Roy Hargrove: Jazztrompeter und Grammy-Gewinner am Freitag gestorben


Nach dem Tod des US-amerikanischen Trompeters und Grammy-Gewinners Roy Hargrove trauert die Jazz-Welt um einen begnadeten Musiker.

Roy Hargrove (1969 - 2018, "Brown") ist tot. Der bekannte Jazztrompeter ist Freitagnacht im Alter von 49 Jahren in New York City verstorben. Das hat sein langjähriger Manager Larry Clothier auf der Facebook-Seite des begnadeten Musiker bestätigt. Hargrove habe in einem "tapferen Kampf" mit einer Nierenkrankheit nach Komplikationen einen Herzstillstand erlitten. Hargrove hinterlässt seine Frau Aida, seine Tochter Kamala, seine Mutter Jacklyn und seinen Bruder Brian.

Das "unsterbliche, zeitlose Genie"

Auch Wegbegleiter und Freunde meldeten sich zu Wort. Questlove (47), Mitgründer der Roots, erinnert sich auf Instagram in einem langen Beitrag an gemeinsame Zeiten und versucht allen Uneingeweihten näherzubringen, wie außergewöhnlich Hargrove war. Er sende "Liebe an das unsterbliche, zeitlose Genie, das Roy Hargrove für immer sein wird."

Über die Jahre hinweg arbeitete Hargrove mit den unterschiedlichsten Musikern, darunter unter anderem auch mit Soul-Sängerin Erykah Badu (47) und Rapper Common (46). Der Trompeter gewann zudem zwei Grammy Awards - den ersten im Jahr 1998 für das Album "Habana" mit seiner Band Crisol und den zweiten im Jahr 2002 für seine Zusammenarbeit mit Herbie Hancock (78) und Michael Brecker (1949 - 2007) beim Album "Directions in Music: Live at Massey Hall".

SpotOnNews

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