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Saskia Bidell alias besassique So gelingt der TikTok-Erfolg

Saskia Bidell kommt aus der Nähe von München.
Saskia Bidell kommt aus der Nähe von München.
© Saskia Bidell
Die deutsche TikTokerin Saskia Bidell alias besassique hat 2,4 Millionen Follower. Das empfiehlt sie angehenden Influencern.

2016 kam die App TikTok auf den Markt. Seitdem mauserte sie sich zu einer der beliebtesten Social-Media-Apps neben Twitter, Facebook, Instagram und Co. Mittlerweile wird TikTok längst nicht mehr "nur" wie anfangs angedacht für Lip-Sync-Videos (Lippensynchronisation) genutzt. Vor allem DIY-Videos punkten bei den Usern und Userinnen. Die Deutsche Saskia Bidell ist auf den Zug aufgesprungen und teilt regelmäßig Videos auf der Plattform, in denen sie Basteleien zeigt oder Beautytipps gibt. Der jungen Frau folgen auf ihrem TikTok-Profil besassique rund 2,4 Millionen Menschen.

Mehr Content für ihre Follower gibt es nun auch in ihrem ersten Buch "100 % Girlpower: 200 kreative Ideen fürs ganze Jahr" (riva). Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news erzählt Saskia Bidell, wie sie bei TikTok so erfolgreich wurde. Außerdem verrät sie drei DIY-Dekotipps.

Weshalb haben Sie mit TikTok angefangen und woher nehmen Sie die Ideen Ihrer DIY-Tipps?

Saskia Bidell: Ich habe mir TikTok heruntergeladen, weil ich auf einem Influencer-Event zwei TikTokerinnen kennengelernt habe und mir die App und ihren Content einfach mal anschauen wollte. Als ich dann gesehen habe, wie vielseitig TikTok ist, habe ich mich auch mal an einem Video versucht und sofort gemerkt, wie viel Spaß mir das Drehen und Schneiden macht.

Außerdem fand ich, dass die Videos eine tolle Abwechslung zum Fotografieren, Bilder bearbeiten und Texte schreiben für Instagram und Pinterest sind. Also bin ich dabeigeblieben, habe stetig dazugelernt und mich weiterentwickelt. Bis heute liebe ich die Kombination aus Videos drehen, Bilder machen und Texte schreiben, durch die ich meine Kreativität komplett ausleben kann.

Meine Ideen denke ich mir oft selbst aus, denn schon als Kind habe ich viel mit meiner Mama gebastelt und so gelernt, kreativ zu sein. Wenn mir doch mal die Ideen ausgehen, bin ich auf Pinterest unterwegs, um mich inspirieren zu lassen. Dort merke ich mir coole Ideen, die ich dann zu eigenen, neuen Ideen ausarbeite.

Welche positiven oder auch negativen Erfahrungen haben Sie mit der Plattform gemacht?

Saskia Bidell: Ich habe zum Glück überwiegend positive Erfahrungen gemacht und bin manchmal überwältigt von all den lieben Nachrichten, die mir andere schicken. Während einige mir mitteilen wollen, dass ich sie mit meinen Inhalten inspiriere, schicken andere sogar Bilder von ihren nachgebastelten DIYs. Neben dem Kontakt mit meinen Followern ist auch der Austausch mit anderen Influencern immer wieder richtig cool.

Natürlich gibt es auch mal weniger schöne Nachrichten, die ich mir zu Beginn sehr zu Herzen genommen habe. Mittlerweile kann ich aber ganz gut damit umgehen, da man es natürlich nie jedem recht machen kann.

Einige Teenies träumen davon, Youtuber, TikToker oder Influencer zu werden. Wie schätzen Sie das ein?

Saskia Bidell: Ich glaube, man kann alles erreichen, wenn man fest an sich glaubt und für seine Träume brennt. Natürlich wird niemand von heute auf morgen YouTuber oder Influencer, aber wenn man eine Leidenschaft hat, die man mit anderen teilen möchte, ist das schon mal die perfekte Voraussetzung.

Neben der Leidenschaft ist vor allem Durchhaltevermögen der Schlüssel zum Erfolg, denn wahrscheinlich wird nicht das erste und auch nicht das zehnte Video viral gehen. Aber nach und nach wird man vielleicht immer mehr Leute mit der eigenen Leidenschaft inspirieren und so auch dem Traum vom Influencer immer näherkommen. Ich kann nur sagen: Traut euch, teilt eure Leidenschaft und lebt euren Traum!

Sie haben 2,4 Millionen Follower. Sehen Sie TikTok als Ihren Beruf an oder mehr als ein Hobby?

Saskia Bidell: Obwohl 2,4 Millionen Follower für mich bis heute einfach unglaublich sind und ich mit TikTok mittlerweile auch Geld verdiene, ist es immer noch mein Hobby, das ich liebe. Aber eben ein Hobby, das ich zum Beruf gemacht habe. Besser kann man es wohl kaum treffen! Trotzdem studiere ich noch, um meinen Master in Kommunikationswissenschaft an der LMU in München zu machen.

DIY: Flowerletter

Malen Sie einen Buchstaben, z.B. Ihren Anfangsbuchstaben, auf einen Karton auf, schneiden Sie ihn aus und bemalen Sie ihn in einer Farbe Ihrer Wahl. Schneiden Sie circa fünf Zentimeter breite Kartonstreifen aus und bemalen auch diese, bevor Sie sie dann senkrecht um Ihren Buchstaben befestigen, sodass eine Wand entsteht. Nun einige Taschentücher zerknüllen und in Ihrem Buchstaben aufkleben, um den Blumen etwas mehr Halt zu geben. Jetzt müssen Sie nur noch künstliche Blumen in Ihrem Flowerletter befestigen und einen schönen Platz dafür suchen.

DIY: Spiegel-Mosaik aus CDs

Alte CDs für ein bis zwei Minuten in heißes Wasser legen, damit sie weich werden und beim Schneiden nicht splittern. Schneiden Sie nun kleine geometrische Formen aus den CDs aus. Kleben Sie die CD-Stückchen mit Heißkleber nach und nach z.B. auf einen Bilderrahmen, sodass ein schönes Mosaik entsteht. Wenn Sie alles beklebt haben, ist Ihr Spiegelmosaik auch schon fertig und Sie können damit ein Zimmer dekorieren.

DIY: Blumenkerze

Pflücken Sie ein paar schöne Blüten und pressen Sie sie. Wenn es schnell gehen muss, können Sie die Blüten auch zwischen zwei Küchenrollenpapiere legen, Backpapier darauflegen und kurz darüber bügeln. Zünden Sie ein Teelicht an und warten Sie, bis das Wachs geschmolzen ist. Die getrockneten Blüten dann auf einer Kerze platzieren, die die gleiche Farbe wie das Teelicht hat und mit einem Pinsel etwas flüssiges Wachs aus dem Teelicht darüberstreichen, um die Blüten auf die Kerze zu kleben. Sobald alles gut angetrocknet ist, können Sie einen schönen Platz für Ihre Kerze suchen und sie anzünden.

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