Schuld nach Ferdinand von Schirach: Die letzte Staffel feierte beim Filmfest München Premiere

Die dritte - und letzte - Staffel der erfolgreichen TV-Serie "Schuld" mit Moritz Bleibtreu feierte Premiere beim Filmfest München.

Die dritte Staffel der TV-Serie "Schuld nach Ferdinand von Schirach" (ZDF) feierte am Donnerstagabend im Rahmen des Filmfestes München in der Hochschule für Fernsehen und Film Premiere. Sie wird zugleich auch die letzte sein, wie Filmproduzent und Constantin-Vorstand Oliver Berben (47) dem andächtig lauschenden Premierenpublikum vorab nochmal klarmachte. Drei der vier Folgen wurden gezeigt. "Eine davon erzählt das Ende dieser ganzen Serie. Das ist sehr besonders und auch nicht-reversibel - was mich auf der einen Seite sehr freut und auf der anderen natürlich sehr traurig macht", so Berben weiter.

Ferdinand von Schirach "beeindruckt und berührt"

Die dritte und letzte große Premiere dieser Serie ließ sich auch der Strafverteidiger und Schriftsteller Ferdinand von Schirach (geboren 1964) nicht entgehen. Von ihm stammt der Kurzgeschichtenband, der als Vorlage für die TV-Serie diente. Aufgeregt war er allerdings nicht: "Es ist kein Wesenszug von mir, aufgeregt zu sein", erklärte er seine auffallende Ruhe im Gespräch mit spot on news. "Ich muss ja nichts machen." Gespannt sei er aber sehr. "Ich habe eine Folge bereits gesehen und war beeindruckt und berührt", so von Schirach.

Dass nun auch die dritte Staffel der Serie im Rahmen des Filmfestes Premiere feiert, fand er "ganz toll". Anders als manch anderer Vorlagen-Autor mischt er sich aber offenbar nicht in die filmische Adaption seines Werkes ein. Denn vor den Dreharbeiten hat er sich nicht mit Hauptdarsteller Moritz Bleibtreu (47) getroffen, um beispielsweise dessen Rolle zu besprechen. "Nein, das wäre auch seltsam. Film ist eine eigene Kunstform. Das müssen die selber machen, das ist nicht meine Aufgabe", erklärte er seine Einstellung dazu.

Moritz Bleibtreu "ziemlich entspannt"

Für Moritz Bleibtreu, der die Hauptrolle, den Strafverteidiger Friedrich Kronberg spielt, ist die Präsentation im Rahmen des Filmfestes "eine Tradition - und Tradition ist immer gut", lachte er im Gespräch mit spot on news. Auch er war "nicht sehr aufgeregt". Denn: "Das ist mittlerweile die dritte Staffel. Und ich glaube, wir haben da ein sehr stabiles Format. Die Mechanismen, warum das gut ist und funktioniert, haben sich nicht geändert. Super Regisseur, tolle Crew. Deswegen bin ich da ziemlich entspannt", so der gebürtige Münchner.

Verena Altenberger "gespannt aufgeregt"

Seine österreichische Kollegin Verena Altenberger (31, "Ein Dorf wehrt sich") ist in "Schuld" als Sheryl zu sehen. Und sie war "gespannt aufgeregt", weil sie die Filme noch nicht gesehen habe. "Und dann ist es natürlich aufregend, sie mit vielen Menschen gemeinsam auf der großen Leinwand zu sehen. Aber ich freue mich vor allem darauf."

Bald steht für die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin schon die nächste Premiere an, denn sie ist die neue Ermittlerin und Matthias-Brandt-Nachfolgerin beim Münchner "Polizeiruf 110" (Das Erste). Doch daran denkt sie noch nicht: "Eine Premiere nach der anderen", lachte sie.

SpotOnNews
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