Sensation bei "Die Höhle der Löwen" – ALLE investieren in "Too Good to Go"

Wenn es um die Verschwendung von Lebensmitteln geht, werden die Löwen wild – kein Wunder also, dass die Idee der deutsch-dänischen Gründer von "Too Good To Go" bei ihnen gut ankam. Wäre da nur nicht diese hohe Unternehmensbewertung gewesen …

Diese Jungs haben eine Mission: Essen gehört auf den Teller und nicht in die Tonne – deswegen haben fünf Gründer aus Dänemark und Deutschland eine App entwickelt, die die Lebensmittelverschwendung endlich beenden soll. Denn noch immer landen in vielen Restaurants viel zu viele Mahlzeiten im Müll.

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Wie funktioniert "Too Good To Go"?

Über die App können Restaurantbesitzer melden, wenn sie abends noch Gerichte übrig haben. Diese können Nutzer dann für bis zu 70 Prozent günstiger über die App bestellen und abends, nach Restaurant-Schluss, abholen. Die App-Gründer nehmen hierfür eine Provision – ist das also ein gutes Businessmodell für die Löwen Carsten Maschmeyer, Judith Williams, Frank Thelen, Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel?

Nein – denn die Sache hat einen Haken. Die Gründer wollen ein Millionen-Investment und bieten nur 5 Prozent ihrer Firma an. Da müssen die Löwen ordentlich schlucken. Und sie steigen reihenweise aus. 

Fünf begeisterte Löwen – aber fünf Mal "Nein". Offenbar hat das Konzept von "Too Good To Go" die Löwen überzeugt, aber der hohe Preis abgeschreckt. Doch gerade, als Frank Thelen sagt: "Schade, ihr habt heute keinen Deal bekommen …", zieht einer der Gründer noch ein Ass aus dem Ärmel!

Fünf Mal Nein – und dann kommt alles anders

Thomas (24) sagt: "Ich habe einen Vorschlag! Ich höre, dass ihr alle unsere Idee toll findet. Am Ende des Tages: Geld ist nicht alles auf der Welt! Vielleicht könnt ihr alle zusammen einsteigen – jeder mit 200.000 Euro. Dann habt ihr alle nicht so ein großes Risiko, aber seid alle ein Teil von etwas sehr Coolem."

Da werden die Investoren hellhörig. Und machen einen Gegenvorschlag: "Wenn wir uns jetzt nochmal unterhalten, dann überlegt ihr einmal, wie ihr von den 20 Millionen runterkommt – denn Geld ist ja nicht alles …"

Also beraten sich Gründer und Löwen noch einmal in zwei Fünfer-Gruppen. Und Frank Thelen legt sich schon fest: "Auf jeden Fall ist das der frecheste Auftritt, den wir je in der Höhle der Löwen gesehen haben!"

Das gab es so noch nie!

Doch die Gründer lassen sich nicht beirren und machen ein neues Angebot: Statt 5 Prozent bieten sie 6,5 Prozent ihrer Firma an. Das reicht den Löwen allerdings nicht – sie fordern 10 Prozent. Am Ende einigen sich die beiden Parteien auf 8,9 Prozent. Und die Sensation ist perfekt: Alle Löwen waren raus – und plötzlich investieren sie alle gemeinsam!

Das gab es noch nie in der Höhle der Löwen: ein Millionen-Investment, gestemmt von allen fünf Löwen. Der Kampf gegen Lebensmittelverschwendung ist eben eine Herzens-Angelegenheit, die nicht nur am Geld hängen soll. Und alle Löwen sind sich einig: "Too Good To Go" könnte dennoch ein lohnendes Business werden – wenn die App durch die Decke geht!

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