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"Um Himmels Willen" So war das Ende der Serie für Nina Hoger

Nina Hoger
Nina Hoger
© imago images
Dieses Jahr wird die letzte Staffel von "Um Himmels Willen" ausgestrahlt. Leider konnten die Schauspieler der Serie den Abschied nicht gebührend feiern.

2002 lief die erste Folge von "Um Himmels Willen" im Fernsehen, doch trotz ihres großen Erfolgs wird die Serie nach 19 Jahren im Frühjahr 2021 abgesetzt – die letzten Folgen sind schon abgedreht. Nina Hoger, 60, war seit 2014 fester Bestandteil des Hauptcasts. Wie war der Abschied von der Serie für die Schauspielerin?

"Um Himmels Willen": Die Serie wird im Frühjahr abgesetzt

Es sei sehr emotional gewesen, erzählte sie gegenüber "t-online": "Andrea Sihler und ich hatten die letzte Szene und dann war es plötzlich zu Ende. Es gab einige Dankesreden und viele hatten Tränen in den Augen."

Leider konnte der Cast nicht ausgelassen feiern – Corona machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. "Es ist natürlich schade, wenn man nach so einer langen und intensiven Zeit nicht gebührend Abschied nehmen kann, sich nicht umarmen darf und vielleicht noch mal anstoßen und einfach zusammensitzen und reden. Das hat alles Corona-bedingt nicht stattgefunden und das ist schon traurig, vor allem nach so einem schwierigen Jahr."

Nina Hoger als Oberin Theodora in der Serie "Um Himmels Willen"
Nina Hoger als Oberin Theodora in der Serie "Um Himmels Willen"
© Getty Images

Nina Hoger über ihren Beruf: "Es gibt weitaus mehr interessante Rollen für Männer"

In diesem Zusammenhang sprach Hoger auch darüber, wie es ist als Frau in der Filmbranche zu arbeiten. Leider konnte sie kein allzu positives Fazit ziehen: "Es gibt weitaus mehr interessante Rollen für Männer. Und in diesem "Zwischenalter", in dem ich jetzt bin, ist das Rollenangebot überschaubar." Eine Sache macht ihr jedoch Hoffnung: "Ich finde der 'Jugendwahn' ist nicht mehr so akut wie noch vor ein paar Jahren und in unserer Branche ist es wie in anderen Branchen auch: Die Gleichberechtigung ist ein langwieriger Prozess, aber Frauen sind auf dem Vormarsch und das ist gut so." Sie sei zuversichtlich, dass sich Qualität durchsetze. 

Verwendete Quelle: t-online.de

swi Brigitte

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