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Andreas Gabalier: Stocksauer – jetzt macht er seinem Ärger Luft

Andreas Gabalier auf WWE Event
© Joerg Koch / Getty Images
Der größte österreichische Musikpreis wird demnächst verliehen – und Andreas Gabalier wurde nicht nominiert. Nicht nur seine Fans gehen nach dieser Entscheidung auf die Barrikaden, auch der Volksmusiker selbst ist über diesen Beschluss wütend. Auf Facebook macht der 35-Jährige seinem Ärger jetzt Luft.

Andreas Gabalier ist einer der erfolgreichsten Musiker Österreichs. Der Song "Hulapalu" brachte dem Volksmusik-Star seinen finalen Durchbruch. Ausverkaufte Arena-Tourneen, monatelange Chart-Präsenz, zahlreiche Preise und Edelmetall – die Erfolgsbilanz von Andreas Gabalier kann sich sehen lassen. Doch jetzt muss der 35-Jährige eine herbe Niederlage verkraften. Der Österreicher ist in diesem Jahr nicht für den "Amadeus Austrian Music Award" nominiert – den größten Musikpreis des Landes.

Andreas Gabalier ist sauer

Diese Entscheidung löste nicht nur bei den Schlagerfans große Verwunderung aus, auch Andreas Gabalier selbst missbilligt diesen Beschluss. Auf Facebook wendet sich der "Hulapalu"-Interpret nun an seine Fans – und die Verantwortlichen des Musikpreises.

"Geschätzte Musikexperten, Musikjuroren und Kritiker, die ihr alle für die Nominierungen sowie die Preisvergabe des 'Amadeus Austrian Music Award' verantwortlich seid", beginnt der Österreicher seinen Monolog. "In der Kategorie 'Live-Act des Jahres' beim größten heimischen Musikpreis, der die größten Erfolge des vergangenen Jahres ehrt, nicht einmal nominiert zu sein - für eine noch nie dagewesene Stadiontournee, schon gar nicht von einem Österreicher - ist an Ignoranz nicht nur nicht zu übertreffen. Sondern auch das größte Armutszeugnis, dass ihr euch an Unprofessionalität selbst ausstellt."

Die Fans stehen hinter dem Musiker

Damit fällt Andreas Gabaliers Kritik so eindeutig aus, wie eine Kritik wohl nur ausfallen kann. Die Fans verstehen seinen Unmut. "Lieber Andreas, mit der Nicht-Nominierung haben sie erreicht, dass dir noch mehr Herzen zufliegen! Die Ignoranz und der Neid wird allgemein immer größer. Du hast solche Auszeichnungen nicht nötig, wir, dein Fans wissen, dass du der Grösste bist", bestärkt ein Anhänger den Musiker. "Ärgere dich nicht, das hast du nicht verdient und so etwas brauchen wir doch nicht. Du bist und bleibst trotzdem ein toller Mensch auch ohne diesen Award", lobpreist ein anderer. Ein dritter ist sich sicher: "Eine Nominierung für den besten Live Act wäre unvermeidlich gewesen und wenn bei diesem Award alles mit rechten Dingen zugehen würde, hättest du dann im April natürlich auch gewinnen müssen."

Andreas Gabalier in der Kritik

Dass Andreas Gabalier in keiner der Kategorien nominiert ist, verwundert tatsächlich. Kein Österreicher zieht derzeit mehr Fans in seinen Bann als Andreas Gabalier. Fakt ist aber auch: Der selbsternannte "Volks-Rock’n’Roller“ muss sich seit längerem immer wieder Vorwürfe gefallen lassen, er sei rechts, homophob und frauenfeindlich. Andreas Gabalier selbst beteuert immer wieder, die Anschuldigungen sind haltlos. Doch ein Beigeschmack bleibt.

Das ist der "Amadeus Austrian Music Award"

Der “Amadeus Austrian Music Award” ist der größte österreichische Musikpreis. Dieses Jahr feiert er sein 20. Jubiläum. Die Auszeichnung wird am 23. April in Wien vergeben. Insgesamt werden Preise in je sieben allgemeinen und sieben spezifischen Kategorien vergeben ("Bester Live Act“, "Lebenswerk“).

Auch wenn Andreas Gabaliers Posting im Netz große Wellen schlangen wird, eine Nachnominierung kommt für den 35-Jährigen nicht infrage.

Verwendete Quellen: Facebook, schlagerportal.de

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Gala.de erschienen.


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