Baby Sussex: Warum kam die Nachricht vom Palast erst so spät?

Baby Sussex ist nach langer Wartezeit endlich da. Doch einige werden stutzig: Warum kam zunächst eine Nachricht, die Herzogin befände sich seit den frühen Morgenstunden in den Wehen, obwohl das Kind längst auf der Welt war? 

Die Welt jubelt über Baby Sussex, dem ersten Sohn von Prinz Harry und Herzogin Meghan. Das kleine Bündel mit dem Namen Archie Harrison Mountbatten-Windsor wurde am 6. Mai, um 5.26 Uhr britischer Ortszeit geboren. Doch erst am Nachmittag des selben Tages gingen offizielle Meldungen raus, dass die Herzogin sich seit den frühen Morgenstunden in den Wehen befände. War das Teil des Versteckspiels, das Harry und Meghan wochenlang geführt haben? 

Was war mit Meghans PR-Guru?

Tatsächlich drehen sich nun alle Köpfe zu Sara Latham, dem PR-Guru, den die beiden erst im März engagiert hatten. Sie hat bereits für die Clintons und die Obamas gearbeitet und dürfte eine Menge Expertise im Bereich der Kommunikation mit den Medien haben. Hat sie versagt, der wichtigsten Aufgabe ihrer royalen Karriere nachzukommen?  

Britische Medien fühlen sich veräppelt 

Laut "Daily-Mail" entschuldigte sich die PR-Frau in einer offiziellen Nachricht, Internet-Probleme im Schloss Windsor hätten dazu geführt, dass die E-Mails erst gegen 13.45 Uhr Ortszeit ausgesendet werden konnten. Ein großer Fehler, denn so konnte niemand zu den Mittagsnachrichten die frohe Botschaften verkünden.

Viel schlimmer noch: Die Nachrichtenportale und Fernsehsender meldeten Nachrichten von Wehen, aber kurze Zeit später kam bereits die nächste Meldung, dass die Herzogin einen gesunden jungen geboren habe. Die britischen Medien fühlten sich an diesem Tag leicht veräppelt. 

Der zweite Fehler in zwei Tagen 

Berichterstatter aus Großbritannien vermuten in der angeblichen Internetpanne eher eine nicht funktionierende Kommunikation zwischen Latham und ihrem Team. Denn nach der offiziellen Namensverkündung passierte der PR-Lady gleich der nächste Fauxpas: Auf der offiziellen Webseite der Royals wurde Archie eine ganze Weile als der Sohn des Herzogs und der Herzogin von Cambridge bezeichnet  – also als William und Kates Sohn. Scheinbar hat jemand den Text von einem der Cambridge-Kinder als Vorlage genommen und nicht darauf geachtet, den Titel der Eltern auszutauschen. 

Genialer Streich oder grober Patzer?

Auf Twitter machen sich Stimmen breit, dass Sara Latham die beste PR-Frau sei, die sich das Paar wünschen könnte, denn sie habe es geschafft, die gesamte Medienlandschaft zu verwirren, so dass Meghan in Ruhe ihr Kind entbinden konnte. 

Auch das Setting der offiziellen Ankündigung beglückwünschten die User. So wurde Archie nicht vor dem tristen Lindo Wing des St. Mary’s-Krankenhauses vorgestellten, sondern in der opulenten Windsor Hall von Schloss Windsor. 

Tatsächlich ist es schwer zu glauben, dass ein Medienprofi, der bereits für die mächtigsten Politiker der Welt gearbeitet hat, ein solch grober Patzer unterläuft. Zumindest sind jetzt alle glücklich: Archie ist gesund und munter.  

Videotipp: Meghan zeigt ihr Baby zum ersten Mal der Presse 

Herzogin Meghan zeigt ihr Baby zum ersten Mal der Öffentlichkeit
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