Erst Ohrfeige, dann "Gehirnfick": 'Bachelor in Paradise' macht mich fertig! đŸ˜±

Es gibt Dinge, die will man echt nicht sehen: Nacktkatzen oder Dr. Pimple Popper zum Beispiel. Oder eben einen knutschenden Johannes! Und an ihm gab es bei 'Bachelor in Paradise' jetzt leider kein Vorbeikommen mehr ...

Ich bin ja ein groooßer Fan von den RTL-Vorschauen. Wisst ihr, warum? Weil ich dann immer in etwa weiß, was mich in der kommenden Woche erwartet und so ein wenig Zeit gewinne, mein Hirn auf die mentale Kernschmelze vorzubereiten. Nach etlichen Staffeln 'Der Bachelor' und 'Die Bachelorette' ist dieses Vorwissen Gold wert, wenngleich meine Trash-Schmerzgrenze mittlerweile ungeahnte Höhen erreicht hat. 

Nachdem ich nun also wusste, dass Johannesch in Folge drei von 'Bachelor in Paradise' wie ein sabbernder Karpfen ĂŒber sein willenloses Opfer herfallen wird, habe ich mich vorbereitet: Der Beruhigungstee zieht seit 12 Stunden, die Valium-Pille liegt parat und die Duftkerze von der Omma fackelt munter vor sich hin. 

GenĂŒtzt hat es leider nix! (DĂŒdĂŒm!) Denn als die Flitzpiepe Nummer eins zum feuchten Zungenspiel ansetzt, brauche ich nur eins: Eine Kotz-TĂŒte, die maximal einen Meter Luftlinie von mir entfernt liegt! Ich sag's euch: Es gibt Situationen im Leben, an die gewöhnst du dich niemals. NIEMALS! Auch nicht nach x Folgen Bachelorette, in der ein blondierter Dödel eine operierte Dschessi abschleckt. WuĂ€ch! 

Aber von Anfang an: 

Nachdem der Sender zumindest in den vergangenen zwei Wochen ein Einsehen mit unseren Nerven hatte und Johannes in Sachen Sendezeit auf die Ersatzbank geschickt hat, durfte er seine frisch gestrÀhnte MÀhne diesmal wieder öfter in die Sonne und vor die Kamera halten. Und da ein Johannesch allein ja noch nicht schlimm genug ist, haben die eifrigen Produzenten kurzerhand auch noch sein weibliches Pendant aka Schwenja im "Paradies" ausgesetzt. (Jetscht mal ohne Witz: Domenicosch, Johannesch, Schwenja ... wenn sisch die Gruppensitzung beim LogopÀden jetscht nischt lohnt, wann dann?) 

Johannesch will Schwenja bezirzen.

Sprachfehler schweißen offenbar zusammen, denn selbst die verspiegelte Porno-Brille kann Schwenja nicht davon abhalten, mit StrĂ€hnchen-Johannes auf TuchfĂŒhlung zu gehen. (Ich lasse ja nur ungern den Moralapostel raushĂ€ngen, aber das ist doch ein Fall fĂŒr den Jugendschutz! Johannesch und Schwenja. Vereint. Fummelnd. Da kommt ja meine Psycho schon kaum hinterher ...) Nach einer kurzen Stippvisite an der Zipline, die sie nicht nur durch den Dschungel jagt, sondern auch gleich einige Stufen im Niveau sinken lĂ€sst (sofern das noch möglich ist), geht es auf dem Paddelboard weiter. 

Johannesch – mein knutschender Endgegener 

So und ab da wird's hart, Freunde! (Hö hö!) 

Denn plötzlich öffnet Johannesch den Mund und schleckt Schwenja ab wie ein kopulierender Hund. Igitt! Das ist der Moment, in dem mein Abendessen am liebsten den RĂŒckwĂ€rtsgang antreten wĂŒrde, wĂ€hrend mein Therapeut in die HĂ€nde klatscht, weil er sich durch die kommenden Sitzungen mit mir nun doch den Malediven-Urlaub leisten kann. 

Nach dem erfolgreich erstellten HNO-Gutachten kann Johannesch sein GlĂŒck kaum fassen: "Ja, Wahnsinn! Hammer! Mega! Wahnsinn!" Das sagt er ĂŒbrigens auch noch, als ein Vogel seiner Schwenja mitten auf den Kopf kackt. (Zu gut! DAS hĂ€tte man sich nicht ausdenken können!) Der fand sie wohl genauso scheiße wie ich. Oder er wollte eigentlich Johannes treffen, weil auch er sein Gelaber nicht mehr ertragen konnte ... WAAAHNSINN! 

"Flotter Dreier – wĂ€rscht du eifersĂŒschtig?" Äh ... 

Apropos Gelaber: Damit Svenja auch sicher weiß, woran sie bei Johannes ist, weiht dieser sie noch mal schnell in sein geiles Jetset-Leben als Yacht-VerkĂ€ufer ein. Wooohoooo! Als immer spitzer Hengst ist man nĂ€mlich an den Hotspots der CĂŽte d’Azur zu Hause und cruist seine Ladys von Beachbar zu Beachbar – natĂŒrlich stilecht in KapitĂ€ns-MĂŒtze aus dem Karnevalsshop und Polyester-Streifentop. 

Kein Wunder, dass sich der Futzi vor Angeboten kaum retten kann (*Ironie off*): "Wasch wĂŒrdescht du tun, wenn du misch bei einem flotten Dreier im Bett erwischst? WĂ€rst du eifersĂŒschtig? Denn Scharing is caring, weischt du?" Ich muss es leider nochmal sagen: WuĂ€ch! Flotter Dreier mit wem denn? Dem Paddelboard und dem Kackvogel? 

Nein, Evelyn, es gibt sie nicht – die unbefleckte Sand-EmpfĂ€ngnis! 

Domenico will bei Evelyn endlich NÀgel mit Köpfen machen.

Nur unwesentlich besser lĂ€uft es bei seinem Sch-Kumpel Domenico und dessen Angebeteten Evelyn. Nachdem sich Dumm und DĂŒmmer in den vergangenen zwei Folgen immer nĂ€her gekommen sind, will der Hobby-Philosoph endlich NĂ€gel mit Köpfen machen und Evelyn die Zunge in den Hals stecken. 

Da passt es doch ganz gut, dass ihm Blondi plötzlich ein "Ich liebe dich" entgegenhaucht. HA! DENKSTE! Der Italo-Hessen setzt nĂ€mlich zum Knutscher an und dann – PATSCH! – knallt es! "Du Arschloch", kreischt Evelyn und sorgt damit dann auch bei mir fĂŒr den Tinnitus der Woche. Zugegeben, das kam unerwartet! 

In Sachen Ohrfeige sind wir dank Yeliz, die vor einigen Wochen noch den Völzi vermöbelte, allerdings verwöhnt. Evelyn, vielleicht lĂ€sst du dir von ihr Nachhilfe geben! Immerhin kann ich ihre BegrĂŒndung total nachvollziehen. "KĂŒssen ist so intim. Mit die ganze SchleimhĂ€ute." Ja, ok ... 

Domenico ist zum GlĂŒck nicht nachtragend und macht unbeirrt mit seinem Date weiter. Und wie sieht so ein perfektes Rendezvous aus? Junge buddelt MĂ€del im Sand ein, baut ihr riesige BrĂŒste und einen Babybauch. Jetzt muss er Evelyn nur noch erklĂ€ren, dass der Babybauch aus Sand ist und sie dadurch NICHT schwanger geworden ist. Viel Erfolg dabei! 

Philipp will seinen AI-Urlaub genießen. Und die Weiber? Die nicht! 

Philipp kann Caro nicht widerstehen.

Was wĂŒrde Philipp nur dafĂŒr geben, sein Östrogen-Gefolge einfach im Sand einbuddeln zu können? Wenn er nicht gerade damit beschĂ€ftigt ist, seine aufgepumpten Muckis in die Kamera zu halten, flennt er in der Gegend rum. 

"So viele MÀdels fahren auf mich ab!" Mimimi ... 

"Ich will doch einfach nur chillen!" Mimimi ... 

"Ich hab so einen Druck!" Mimimi ... 

"Ach Görls,
 warum seid ihr eigentlich so anders als MĂ€nner? Ihr macht mir das Paradies kaputt!" (Heißt: "Nervt nicht und holt mir einen Cocktail, ich bin im Urlaub!") 

Das Problem: Pam hat schon in Folge eins das Handtuch auf ihn gelegt, Caro will ihn JETZT SOFORT heiraten und Carina ist irgendwie auch noch im Rennen. Ich bin mir allerdings sicher, dass Letztere auch glĂŒcklich wĂ€re, wenn sie sich am Stand ein Partyboot bauen dĂŒrfte. Heul also leise, Philly-Boy! 

Vielleicht sollte sich der Hulk unter den BĂ€tschi-Womanizern mal ein Beispiel an Christian nehmen. Der macht das nĂ€mlich ganz geschickt: Der schnappt sich das neueste MĂ€del, knutscht es, macht wieder mit ihr Schluss und  geht zur nĂ€chsten. Nach seiner feuchten Pool-ZĂŒngelei mit Saskia Atzekotz in der letzten Woche hat er jetzt jedenfalls entschieden, dass er sie doch nicht so geil findet. (Nicht, dass ich es ihm verdenken könnte!) 

Kurzes Techtelmechtel: Christian ist nicht mehr so in love mit saskia.

"Willst du ein Date mit mir?" – "Nee, lass ma!" 

Saskia ist natĂŒĂŒĂŒrlich am Boden zerstört, denn nach dem Liebes-Aus mit dem Schwanz und der missglĂŒckten Porno-Versteigerung wollte sie bei 'Bachelor in Paradise' doch eeendlich die grooooße Liebe finden. Ja nee, is klar! 

Da hilft nur eins: sich schnell dem nĂ€chsten Opfer aka Sebastian an den Hals werfen. (Wie gut, dass das mit der WĂŒrde schon lange kein Thema mehr bei ihr ist!) Und dann wird es nochmal richtig gut: 

Saskia: "Wenn ich dich jetzt fragen wĂŒrde, wĂŒrdest du ein Date mit mir annehmen?" 

Sebastian: "Ich denke, ich wĂŒrde es annehmen!" 

Saskia: "Sebastian, gehst du mit mir zu dem Date?" 

Sebastian: "Nee, lass ma!" 

Upsi. 

Arme, arme Saskia! "Ich brauch eine Flasche Wein. Ich will mich besaufen!" Jo, bin dabei! Anders ist das Fake-Geflenne ja nicht mehr zu ertragen ... 

Wet-T-Shirt-Contest aka Kinderparty fĂŒr kleine Bachelors 

Bei Viola und Sebastian knistert es.

Apropos Sebastian: Die abgelegte Ware vom Schwanz will er nicht, dafĂŒr hat es ihm Neuzugang Viola angetan. Bewaffnet mit Wasserpistolen werden sie auf einen Transporter gehievt und dĂŒrfen sich nach Lust und Laune nass spritzen. Uiii, so romantisch! Wet-T-Shirt-Contest fĂŒr kleine Bachelors oder aber eine neue Gefahr fĂŒr uns, doch noch an Augenkrebs zu erkranken! Uiii ... 

Zumindest ist meine Welt fĂŒr einen kurzen Moment wieder in Ordnung, als beim anschließenden Picknick der beiden 'Batida de Kotzo' serviert wird. Ich hĂ€tte niemals gedacht, dass ich das mal sagen wĂŒrde, aber nachdem Amarula schmerzhaft aus dem Bachelor-Leben gerissen wurde, war Batida die einzige Konstante, auf die ich mich immer verlassen konnte. Danke, RTL! 

Yeliz – solarbetriebene Roboter-Technologie at ist best 

So, Freunde, damit hĂ€tten wir Folge drei erfolgreich abgefrĂŒhstĂŒckt. Ich wĂŒrde nur auf eine Sache gern noch zu sprechen kommen. Yeliz! 

Theoretisch war die ja auch mit von der Partie - wie schon in den vergangenen zwei Folgen hing sie allerdings auch diesmal nur scheintot in der Gegend rum und schaute wie ein TĂŒrsteher, dem man sein Tamagotchi weggenommen hat. Ich habe deswegen eine Theorie: Sie ist in Wahrheit gar kein menschliches Wesen. Sie ist eine Roboter-Weiterentwicklung, die Solar betrieben wird. Je lĂ€nger sie in der Sonne sitzt, desto grĂ¶ĂŸer die Chance, dass sich etwas bewegt. 

Gereicht hat das am Ende leider dennoch nicht. Yeliz bekommt keine Rose und muss zurĂŒck in den Karton. Übrigens mĂŒssen auch Aggro-Caro und Flenn-Saskia das "Paradies" verlassen. Bleiben darf hingegen Ela, die wenige Minuten vor der Nacht der Rosen gestrandet ist. Und wenn ihr euch jetzt fragt, wer diese Frau mit den ĂŒbergroßen Bojen ist ... Das ist die, die beim Bachelor Christian Tews gegen die Scheibe gerannt ist. Hahaha!

ag

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