Bachelorette Gerda & Keno: Er hat schon ein Kind – kann die Beziehung mit dem Patchwork-Papa gelingen?

Die letzte Rose ist vergeben! Keno Rüst hat das Herz von Bachelorette Gerda erobert und enthüllt kurz nach dem Finale: Er ist schon Vater! Was bedeutet das für seine Zukunft mit Gerda?

Große Überraschung von Gewinner Keno Rüst (28) im "Bachelorette"-Finale 2019! Beim ersten Wiedersehen der Bachelorette-Truppe nach der finalen Rosenvergabe enthüllt der Projektingenieur: Er hat schon einen Sohn. 

Als Moderatorin Frauke Ludowig (55) ihn auf das Gerücht dazu anspricht, dass er Vater einer Tochter sei, antwortet Keno: "Das mit dem Kind stimmt, es ist aber keine Tochter. Ich stehe auch dazu. Ich sorge für das Kind und ich habe auch mit der Mutter über das Thema Öffentlichkeit gesprochen und sie sagt auch, zum Schutz des Kindes soll es nicht breitgetreten werden."

Außerdem verrät Keno, dass er Bachelorette Gerda (26) schon während der Aufzeichnung der Staffel von seinem Kind erzählt hat – in einem ruhigen Moment abseits der Kameras. Er habe das Thema bewusst nicht vor den Kameras ansprechen wollen, so der "Bachelorette"-Gewinner von 2019.

"Wir wünschen uns ja immer noch das 'Bachelorette'-Baby"

Von Frauke Ludowig gab es Lob für die offenen Worte. Da Keno schon Vater ist, ist aus ihrer Sicht auch gleich ein nächster Schritt denkbar. Fröhlich lächelnd merkt sie an:

Wir wünschen uns ja immer noch das 'Bachelorette'-Baby. Das nächste könnte ja dann das gemeinsame Kind sein.

Gerda und Keno sagen dazu nichts, lachen nur. Offenbar hat Gerda aber im ersten Moment keinerlei Probleme damit, dass ihr Auserwählter schon ein Kind hat. Mit einem süßen Bild auf Instagram bestätigen die beiden ihre Liebe. Zu dem romantischen Foto schreibt Gerda liebevoll an ihren Keno: "You are my sun, my moon and all of my stars 😍❤️"

Gegenüber RTL bezieht Gerda zu dem Thema auch ganz klar Stellung: "Keno hat mir bei den Dreamdates von seinem Kind erzählt. Für mich ändert das nichts an meinen Gefühlen. Ich würde niemals sagen, meine Gefühle ändern sich, nur weil er ein Kind hat. Ich habe von Anfang an gesagt, ich unterstützte ihn und bin für ihn da, denn ein Kind ist etwas Schönes im Leben und letztendlich ist es auch nicht meine Sache, mich da irgendwie einzumischen. Er hat ja nichts Schlimmes getan. Wichtig ist, dass wir zusammenhalten, meine Gefühle für ihn und seine Gefühle für mich. Das ist für mich das einzige was zählt."

Wie kann das Leben als Patchwork-Familie funktionieren?

Im Moment sind Gerda und Keno also fraglos sehr glücklich zusammen. Doch wie stehen ihre Chancen für die Zukunft? Kann eine Beziehung mit einem Patchwork-Papa gut gehen? Ganz klar: Eine eindeutige Antwort zu dieser Frage gibt es nicht.

Wie gut ein neuer Partner oder eine Partnerin damit zurechtkommt, wenn der neue Freund oder die neue Freundin schon ein Kind mit einem vorherigen Partner bekommen hat, ist ganz individuell.

Doch es gibt tatsächlich viele gute Punkte, die dafür sprechen, dass gerade die Beziehung mit einem Mann, der bereits Kinder hat, besonders gut funktionieren kann.

Der Bachelor und seine Jennifer: So sieht der Liebesalltag ohne Versteckspiel aus

In unserem Artikel "Ich will einen Mann mit Kind!" enthüllt eine BRIGITTE.de-Autorin, warum sie gerade Patchwork-Papas so klasse findet: "Sie sind liebevoller. Ernsthafter. Unneurotischer. Humorvoller. Konfliktfähiger. Krisenresistenter. Patenter." Ihr klares Fazit:

Ein Mann mit Kind? Her zu mir! Das sind die Besten.

Ein Psychologe bestätigt ihren Eindruck. "Getrennte Väter sollte man der Frauenwelt anpreisen", so seine Meinung. Einer der Gründe pro Patchwork-Papa laut dem Experten: Beziehungen würden ja gern mal mit romantischen Bedürfnissen und Wünschen überfrachtet. Väter hätten hingegen schon die Erfahrung gemacht, dass sich nicht immer alles um sie drehe und sie ihre Bedürftigkeit als Partner auch mal zurückstellen müssten.

Der Partner*in nicht allein die Verantwortung für das eigene Glück aufzudrücken, ist zweifellos schon einmal eine sehr gute und wichtige Voraussetzung für eine langfristig glückliche Beziehung. Und ob zwischen den Mitgliedern einer Familie tatsächlich Blutsverwandtschaft besteht, ist ganz sicher nicht entscheidend dafür, wie stark die emotionale Verbundenheit in dieser Familie ist. Ob Patchwork-Familie gelingen kann, hängt zu einem ganz großen Teil davon ab, was die Mitglieder dieser Familie aus ihrer Situation machen. Mit viel Liebe, Verständnis, Offenheit und Interesse aneinander kann aus einer Patchwork-Familie ganz bestimmt eine sehr glückliche Familie werden.

Der Hamburger Paarberater Eric Hegmann bestätigt: "Natürlich kann eine Beziehung zu einem allein erziehenden Elternteil funktionieren. Es ist ja nicht so, als würde es nicht ganz viele Beispiele von glücklichen Beziehungen und Patchwork-Familien geben. Die Angst, die vor allem interessanterweise Frauen haben, ist, dass die Ex-Partnerin, also die Mutter des Kindes oder der Kinder, in die Beziehung eingreifen möchte oder sonst wie irgendwie Einfluss nehmen könnte. Das wiederum ist verständlich, denn die Ex-Partnerin wird immer Teil der Familie bleiben. Dennoch warne ich davor, das zu problematisieren. Es gibt so viele allein erziehende Eltern, die sich eine neue Beziehung wünschen und ganz wundervolle Beziehungspartner sein können."

Wie es gelingen kann, als Paar getrennt, als Eltern aber weiterhin ein Team zu bleiben, berichtet ein Elternpaar in diesem Artikel: Als Paar getrennt, als Eltern zusammen – geht das?

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