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Collien Ulmen-Fernandes: So erlebt die Schauspielerin Rassismus

Collien Ulmen-Fernandes: So erlebt die Schauspielerin Rassismus
© Andreas Rentz / Getty Images
Collien Ulmen-Fernandes ist eine von vielen deutschen Prominenten, die mit einem Beitrag in den sozialen Medien in dieser Woche ihre Solidarität mit der "Black Lives Matter"-Bewegung bekunden. Das tut sie auf ganz besondere Weise - denn auch sie hat ausländische Wurzeln und ist mit Rassismus konfrontiert.  

Collien Ulmen-Fernandes, 38, beobachtet ganz genau die aktuelle Lage in den USA und verfolgt die Berichterstattung über die Unruhen nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd (†46). Auch die Frau von Schauspieler Christian Ulmen, 44, beteiligt sich an der "Blackout Tuesday"-Initiative, die das Netzwerk Instagram einen Tag lang in Schwarz taucht, weil viele Nutzer unter diesem Hashtag lediglich ein dunkles Bild posten. Colliens Beitrag allerdings unterscheidet sich von den anderen.

Nachricht an Collien Ulmen-Fernandes: "Hau ab"

"Mein Gott. Hab mir grad mal deinen Wikipedia Eintrag angeschaut. Du bist ja vollkommen vermischt, vermanscht und verkötert. Kleines Mischlingskind hau ab aus Deutschland", lautet einer der drei unfassbaren und klar rassistischen Nachrichten, die im Postfach oder in den Kommentaren der Deutschen mit indischen und ungarischen Wurzeln gelandet ist. Die Beispiele positioniert sie auf schwarzem Hintergrund.

Die 38-Jährige macht Rassismus in unserem Land sichtbar. Ihr Kommentar dazu definiert sich aus den Hashtags #saynotoracism, #EnoughisEnough, #blackouttuesday, #NoNazis, #StopRacism, #gegenrassismus - weitere Ausführungen braucht es nicht.

Fans sind geschockt

Colliens Follower zeigen sich schockiert: "Wann hört das endlich auf?", schreibt eine Kommentatorin. "Es tut mir so leid, dass du das erleben musst", postet eine weitere offenbar fassungslos.

Vielleicht hat die Schauspielerin mit ihrem Beitrag noch mehr Bewusstsein geschaffen für ein Thema, das nicht nur in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Problem darstellt. Rassismus ist überall, auch in Deutschland.

Verwendete Quelle: Instagram

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Gala.de erschienen.


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