Gewusst? DAS ist der Nachname von Queen Elizabeth, Prinz William und Co.

Wir alle kennen ihr Namen und irgendwie doch nicht. Denn auch wenn Prinz William, Herzogin Kate oder Prinz George nur mit ihren Vornamen angesprochen werden, so heißt das noch lange nicht, dass sie nicht auch einen Nachnamen besitzen. Und zwar diesen hier ...

Die Queen, Prinz Charles oder Prinz Harry – wir alle kennen die britischen Royals, aber wissen wir auch, wie sie mit Nachnamen heißen? Nicht wirklich und das hat einen guten Grund: Sie brauchen schlichtweg keinen. Auch ohne Nachnamen sind die Blaublüter aus England bekannt wie bunte Hunde.

Das heißt allerdings nicht, dass sie keine Nachnamen haben. So einfach wie Müller, Fischer oder Bauer ist er allerdings auch nicht. In Wahrheit haben William, Harry und Co. einige Möglichkeiten, wie sie sich nennen können.

Hier deswegen ein kleiner Exkurs in die royale Geschichte der Namensgebung

1917 wurde der erste royale Nachname eingeführt

Das Ganze geht im Grunde auf König George V. zurück. Alle Royals trugen damals ihren Vornamen und den Namen des Hauses oder der Dynastie, der sie angehörten. George entschied wegen einer Antipathie gegen die Deutschen 1917 allerdings, den Namen des Hauses Saxe-Coburg-Gotha – der einen deutschen Ursprung hat – in Windsor zu ändern. (Kommt von Windsor Castle, einem der "bescheidenen" Behausungen der Royals.)

Und weil es so schön war, legte er im gleichen Zuge ebenfalls fest, dass Windsor von nun an auch der offizielle Nachname seiner Familie sein sollte.

Die Queen wollte einen Doppelnamen

Erst 1960 gab es eine leichte Änderung dieser Bestimmung. Seine Enkelin Elizabeth II. war mittlerweile die Königin von England und mit dem dänischen und griechischen Prinzen Philip Mountbatten verheiratet. Sie nutzten die Chance und entschieden, dass all ihre Nachkommen nicht mehr nur den Nachnamen Windsor tragen sollten, sondern Mountbatten-Windsor.

Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht, ...

... denn natürlich haben auch schon damals die Ausnahmen die Regel bestätigt. So kann bis heute jeder Blaublüter mit dem Titel "Seine königliche Hoheit, Prinz ..." oder "Ihre königliche Hoheit, Prinzessin ..." gar komplett auf einen Nachnamen verzichten, wenn er oder sie es möchte.

Genauso ist es möglich, statt Mountbatten-Windsor auch nur die Territorialbezeichnung als Namens-Anhang zu verwenden. Als Prinz William und Harry dem britischen Militär dienten, waren sie beispielsweise als William und Harry Wales bekannt, weil ihr Vater Charles der Prinz von Wales ist. Ihre Cousinen Beatrice und Eugenie wiederum werden oftmals mit dem Nachnamen York angesprochen, weil ihr Vater der Herzog von York ist.

Klingt so weit einleuchtend? Dann mal sehen, wie lange das noch so bleibt. Auf der offiziellen Webseite der britischen Königsfamilie heißt es nämlich, dass jeder König oder jede Königin frei entscheiden darf, wie er oder sie das mit den Nachnamen handhabt, eine gesetzliche Vorgabe gibt es da nicht. Es bleibt also abzuwarten, ob Prinz Charles oder später Prinz William nicht irgendwann mit einer ganz neuen Idee um die royale Ecke kommen. 

Königinnen in spe: Diese Mini-Royals stehen in den Startlöchern 👑


ag
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