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Dr. Wimmer über schwerkranke Tochter "Ich würde mein Leben für ihres geben"

Dr. Johannes Wimmer
© Future Image/Imago / Agentur
Die sechs Monate alte Tochter von Dr. Johannes Wimmer ist schwerkrank – sie hat einen Hirntumor. Jetzt sprach der TV-Arzt ehrlich über seine Gefühle und Ängste. 

Dr. Johannes Wimmer hilft als Mediziner und Moderator im NDR bei Quiz-Shows und Co., wo er kann. Jetzt sind dem TV-Arzt jedoch selbst die Hände gebunden: Seine gerade einmal sechs Monate alte Tochter ist schwer erkrankt.

Das Mädchen soll bereits seit einigen Wochen auf der Intensivstation der Hamburger Uniklinik behandelt werden. Ende August beschloss Dr. Wimmer, den Schicksalsschlag öffentlich zu machen – seine Tochter leidet an einem bösartigen Hirntumor.

Dr. Wimmer: "In erster Linie leidet dieses Kind"

Kurzfristig hatte der TV-Arzt alle Termine abgesagt, auch die Buchpremiere fällt aus. Seinen Auftritt in der NDR Talkshow nahm Dr. Wimmer nun trotzdem wahr. Dort sprach er beeindruckend ehrlich über seine Gefühle und die schwierige Situation. 

"In erster Linie leidet dieses Kind. Ich glaube, wie jeder Vater auf der Welt würde ich, ohne mit den Augen zu zwinkern, tauschen", lenkte Dr. Wimmer die Aufmerksamkeit von sich dort schnell auf das Leid seiner Tochter. Er versuche, jede freie Minute bei ihr zu sein, denn das sei die einzige Möglichkeit, ihr helfen zu können: "Ich würde ihr das Leid abnehmen, mein Leben für ihres geben – das geht nicht und wir sind, so viel wie wir es sein können, auf der Intensivstation bei ihr", erklärt er.

An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Instagram integriert.
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Anfang August soll das kleine Mädchen bereits eine stundenlange Operation durchgemacht und im künstlichen Koma gelegen haben. Nun sollen 18 Wochen Chemotherapie folgen.

Auf Instagram teilte Dr. Wimmer ein Foto von sich und seiner winzigen Tochter auf der Intensivstation. Die Entscheidung, mit dem Schicksalsschlag an die Öffentlichkeit zu gehen, habe er bewusst getroffen, um sich abzulenken und sein Leben zurückzuerobern.

Ein wenig Struktur helfe gegen das Gefühl der Hilflosigkeit: "Der Tag braucht Struktur, der Tag ist unendlich lang. Es ist warten, warten, warten", erzählt Dr. Wimmer und befolgt damit den Rat, den er sonst immer seinen Patienten gegeben habe.

Wir wünschen der Familie viel Kraft und alles Gute für die bevorstehende Zeit! 


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