Ein Heiratsantrag im Camp! Jetzt zieht RTL alle Anti-Schnarch-Register

Das Dschungelcamp wird noch immer von scheintoten Langweilern bevölkert. Alles, was RTL dazu an Tag 11 einfällt: Ein wiederbelebter Aggro-Schlumpf, eine Links-Rechts-Schwäche und ein Heiratsantrag per Post. 

Das diesjährige Dschungelcamp ist ansich ja schon dermaßen spannend, dass ich im Leben nicht gedacht hätte, dass etwas die pausenlose Action im australischen Busch noch toppen könnte. Doch es ist möglich, es ist tatsächlich noch Luft nach oben. Und so entlädt sich an Tag elf die ganze Power des Dschungelcamps. Denn: ES REGNET! Kraaaass!

Offenbar hat selbst Petrus keinen Bock mehr auf die verbliebenden acht Flitzpiepen – und versucht, sie mit einem dramatischen Wolkenbruch einfach wegzuspülen. Kleiner Spoiler: Klappt nicht! Die Schnarchnasen liegen noch immer scheintot und wie begossene Pudel auf ihren Pritschen. Laaaangweilig! (Ich weiß, ich wiederhole mich ... Aber ist doch so!)

Wenn es um Kippen geht, brennen bei Daniele endlich wieder die Sicherungen durch!

Daniele muss sich schon wieder von seinen Kippen verabschieden.


Dafür hat Daniele endlich wieder zu seiner alten Form zurückgefunden. War er die vergangenen Tage noch im Kuschelmodus unterwegs, platzt ihm endlich mal wieder der Kragen. Und jetzt ratet mal, wieso! Rüschtüüüg! Es geht um den potentiellen Verzicht auf seine tägliche Nikotin-Dröhnung. The Walking Tina hat nämlich alleine die Nachtschicht gemacht (Und war dabei wach! Also, glaub ich. Es sah zumindest so aus. Krasse Scheiße, oder?) – und damit einen Regelverstoß begangen. Düdüm!

Ich habe allen Grund, dass ich austicke! Nehmen die uns die Kippen weg, gehe ich auf die Barrikaden!

Da hat wohl einer dazugelernt. Denn wie bestraft RTL solche Widrigkeiten? Rüschtüüüg! Bye bye Kippen! So, und jetzt flippt Daniele wohl aus ... 3,2,1 ...

Nichts!

Denn bevor der Krawall-Troll im Dreieck titschen kann, mischt sich die olle Ochsenknecht ein – und beruhigt ihn. Na toll, Natascha! Vielen Dank, das merk ich mir!

Diese Dschungelprüfung ist einfach perfekt für den chronisch-cholerischen Negroni

Zumindest die schlechte Laune konnte Natascha dem Aggro-Schlumpf nicht nehmen. Ganz zur Freude von Kattia, die mit ihm in die Dschungelprüfung darf – und gleich mal auf dem harten Boden der Dschungel-Tatsachen landet. Sie wird an Armen und Beinen in einem Gehege festgemacht. Daniele wiederum bekommt die Augen verbunden und muss sechs Kisten voller Viecher und Sterne in die entsprechenden Trichter im Gehege kippen. Damit das auch funktioniert, ist es Kattias Aufgabe, ihn zu dirigieren.

Kattia muss Daniele durch die Prüfung dirigieren.


Und ab da wird es lustig. (Echt jetzt!) Denn die Kolumbianerin hat eine Rechts-Links-Schwäche. Ha ha! Das hätte sich RTL aber auch wirklich nicht besser ausdenken können. (Könnte das vielleicht die Erklärung dafür sein, warum sie den Big Ben in der ersten Dschungelprüfung in Kanada platziert hat statt in England? Obwohl, nee ... das lag vielleicht doch eher an ihrem schwach beleuchteten Oberstübschen!) Und jetzt wisst ihr in etwa, wie harmonisch die Dschungelprüfung abgelaufen ist, wenn ein blinder (und cholerischer) Negroni nach DIESEN Anweisungen agieren muss:

"Du musst nach links, links ... nee, ich meine rechts!"

"Links, geradeaus ... äh, links. Nein! Ähm, rechts, rechts, rechts ... geradeaus.

"Warte! Langsamer! Nein, rechts. Bisschen nach geradeaus. Bisschen nach vorne. Nach unten! Vorne, vorne, vorne!"

Natascha hat versucht, Danieles Wutausbruch zu vereiteln - Kattia wollte es wiedergutmachen. Mir zuliebe. Ganz bestimmt! (Egal, der Versuch zählt. Kattia for Dschungel-Queen!) Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass Daniele und Kattia am Ende tatsächlich drei Sterne erspielen. Und das grenzt schon an ein Wunder!

Die Camper bekommen Post – und die Anweisung, theatralisch in die Kamera zu heulen.

Gespannte Stille im Dschungelcamp.


Doch das ist irgendwie auch total egal, denn die Camper haben am Abend besseres zu tun, als sich über ihre Reis-Und-Bohnen-Diät aufzuregen. (Mimimimimi!) An Tag elf ist es nämlich soweit. Der Moment, auf den wir alle gewartet haben, ist da! Die Post aus der Heimat flattert in den Busch. Wuhuuu!

Natürlich sitzen am Ende alle flennend vor dem knisternden Lagerfeuer und starren mit Tränen verhangenen Augen höchst theatralisch in die Kamera. Schnief! Schluchz! Uääähhh! (Die sind nur maximal 16 Tage im Camp. ICH VERSTEHE DIESES DAUER-GEHEULE EINFACH NICHT!!!)

Allen voran Tatjana Gsell, die einen Brief von zwei ganz besonderen Freunden bekommen hat: ihren Hunden! Jup, richtig gehört! Und Rudi und Sunny haben sogar mit ihren Pfotenabdrücken auf dem Brief unterschrieben. Ist das nicht herzallerliebst? Hach, gleich brechen auch bei mir alle Dämme vor Rührung!

Matthias Mangiadingsbums bekommt einen Heiratsantrag – per Brief. Soooo romantisch. NICHT!

Matthias bekommt einen Heiratsantrag.


Dagegen ist der Brief an Matthias Mangiadingsbums ja der totale Abklatsch. Der hat bloß einen Heiratsantrag von BFF Hubert bekommen. Wie lebsch! Wahrscheinlich steht in Sachen Trash-TV nach dem Dschungelcamp erst mal nichts an bei den beiden, so dass sie vorher noch mal ordentlich die Klatsch-Trommel rühren müssen.

Trotzdem haben sogar die Kakerlaken vor Rührung Pipi in den Augen, als Natascha folgende Zeilen von Hubert vorträgt: "Matthias. Wir kennen uns schon über 11 Jahre und du fehlst mir wie am ersten Tag. Ich möchte bis zum Ende meines Lebens mit dir zusammenbleiben. Möchtest du mich heiraten?"

Tränenüberströmt antwortet Matthes natürlich sofort: "Ja natürlich möchte ich dich heiraten. Ich liebe dich."

Aber lieber Hubert, lieber Mascarpone, bringt euch der Mais-Kini denn nicht schon genug Aufmerksamkeit? Seit seinem ersten Auftritt hat sich die Zahl der Augenarzt-Patienten wahrscheinlich verzehnfacht! Trotzdem herzlichen Glückwunsch! Die Hochzeitseinladung könnt ihr mir gerne per Mail zukommen lassen. Die Adresse lautet: ichwarimdschungelcampundwilljetztberühmtbleiben@maisundmascarpone4ever.de

Was sonst noch passiert ist, aber so langweilig war, dass ich das hier nicht weiter ausführen will:

  • Jenny ist sooo stolz auf sich, weil sie jetzt sooo stark ist, obwohl sie vorher sooo unglücklich verliebt war und sooo im Schatten ihrer Schwester stand. Tust du übrigens immer noch – nur mal so!
  • Tatjana versteht nicht so ganz, wie sie im Dschungelcamp landen konnte. (Und ich dachte, Botox könnte keine Hirnzellen lähmen.) "Das hat sich so entwickelt. Du weißt ja vorher nicht, was auf dich zukommt." Eben! Dieses Format ist ja auch quasi neu im TV. Hat schon mal irgendwer vorher was von diesem Dschungelcamp gehört?

ALARM! Man erkennt Tatjana Gsell ja langsam wieder.


  • Apropos Tatjana: Das wandelnde Ersatzteillager darf das Camp verlassen – und sich in der Zivilisation endlich ihre dringend benötigte Dosis Beauty-Doc abholen. So ganz ohne Schminke und Botox-Injektion fing sie ja langsam an, wieder wie sie selbst auszusehen. (Also wie "sie selbst" – ihr wisst, was ich meine!)

So, Freunde, damit bin ich für heute raus. Ich hab nämlich noch ein Date mit dem Onlineshop www.augenkrebskleider.de! Vielleicht finde ich ja ein Dress mit Mais-Print für die Hochzeit. (Ich bin ja sooo aufgeregt!) 

Wer hier schreibt:

Themen in diesem Artikel

Unsere Empfehlungen

Brigitte-Newsletter

Brigitte-Newsletter

Trends und Tipps aus den Bereichen Mode & Beauty, Reise, Liebe und Kochen - lies zum Wochenstart das Beste von Brigitte.