Im Camp klatscht es – und zwar keinen Beifall! "Tu die fette Sau da weg!"

Seit ihrem Einzug vor acht Tagen müssen Matthias Mangiadingsbums und sein Mais-Kini mal nicht zur Dschungelprüfung. Verschont wird der Hobby-Choleriker mit dem perfekten Lidstrich deswegen aber noch lange nicht ...

Freunde, lasst und bitte einen Moment innehalten und eine Schweigeminute abhalten. Denn es gibt Grund zur Trauer. Na gut, dass ist etwas übertrieben, aber egal. Fakt ist: Wir werden Matthias Mangiadingsbums wohl nie wieder in einer Dschungelprüfung sehen. Schnief!

Denn nachdem wir fiesen Zuschauer (tze tze tze!) ihn in den vergangenen sieben Tage sieben Mal in die Prüfung gewählt haben, sind jetzt die Camper an der Macht. Ok, auch das ist übertrieben. Jedenfalls dürfen sie nun selbst entscheiden, wen sie in die Dschungelprüfungen schicken – und Matthes wird da sicher verschont werden. Ob nun deswegen, weil er schon so oft ran musste oder weil er eine Phobie gegen Sterne hat, die die Anzahl von Vier übersteigen, bleibt mal dahingestellt.

Satt Kajal-Memme Matthes stehen an Tag acht deswegen Jenny, Kattia, Ansgar und David bereit, um Essen und Ruhm zu erkämpfen. Und zumindest Ersteres ist gar nicht mal so aussichtlos. Bei der aktuellen Dschungelprüfungs-Bilanz ist das allerdings auch nicht sonderlich schwer. Danke nochmals, Matthes!

Das australische Takeshi's Castle ist ein Klacks für den weißen Brasilianer und sein Gefolge

David, Ansgar, Kattia und Jenny müssen zur Dschungelprüfung antreten.


Dabei verpasst er was. Denn die Camper müssen sich diesmal gegen eine glitschige Plane, eine große Windmaschine, Wasser- und Schleimkanonen und XXL-Bälle behaupten. Nebenbei sollen sie noch vier große Sterne auf die dafür vorgesehenen Markierungen bringen und dort festhalten, bis die Zeit abgelaufen ist. Klingt easy? Ist es aber nicht, fragt mal die beiden prallen Argumente von Kattia und Jenny, die die ganze Zeit frische Luft schnappen wollen.

Nacheinander marschieren Kattia, Jenny und David also los, werfen sich wie alte Baywatch-Nixen (Zum Glück alle ohne Mais-Kini!) den Wasser-und Schlammmassen entgegen und werden immer wieder von XXL-Bällen an der Rübe getroffen. (Wie heißt es so schön? Kleine Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen? Vielleicht besteht ja doch noch Hoffnung!) Trotzdem schaffen es die drei Aushilfs-Bademeister irgendwie, auf ihre Positionen zu kommen und kleben dank gut geposteter Front Airbags wie Pattex auf ihren Sternen. (Matthias wäre wahrscheinlich schon von der Start-Drehscheibe geflogen! Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, hätte ich das doch ganz gerne gesehen ...)

Ansgar und David versuchen ihre Sterne zu halten.


Und dann macht sich die Nummer vier im Bunde alias Ansgar alias 'Der weiße Brasilianer' auf den Weg durch das australische Takeshi's Castle. Wie eine Naturgewalt strotzt der David Hasselhoff mit der Vokuhila-Frise sämtlichen Widrigkeiten, kickt die Jumbo-Gymnastikbälle weg als wären sie geschrumpfte Golfbälle (BÄM!), kämpft sich durch Flutwellen als sei er Moses und robbt sich schließlich wie ein junger Seehund zum Ziel. Der Fluch ist gebrochen. Eine Zehn ist nicht mehr länger eine Vier. Die mangiapanische Zwangs-Diät hat endlich ein Ende!

Aber das müssen die anderen Flitzpiepen im Camp ja noch nicht sofort erfahren – Hi hi! Die vier Rettungsschwimmer für Arme tun deswegen erst mal so, als ob sie leer ausgegangen wären –Hi hi! Darauf ist nämlich noch keiner gekommen – Hi hi! Soooo lustig – NICHT!

Mecker-Matthes ist von dem Triumph natürlich nur mäßig beeindruckt. Pfff! Die Vier mussten ja auch bloß zu einer kleinen Seepferdchen-Planschbecken-Challenge antreten. Da kann der selbsternannte Vier-Sterne-König wirklich nur müde lächeln.

Matthes muss trotzdem ran: "Tu mal die fette Sau da weg!"

Matthias muss im Dreck wühlen.


Fragt sich nur, wie lang er noch lächelt, denn ganz zu meiner Freude katapultiert ihn RTL schnurstracks gemeinsam mit Kattia in einen richtigen Saustall. Bei der Schatzsuche müssen sie in einem Gehege voller Schweine, Schlamm und verdorbener Essensabfälle Puzzleteile suchen und dann zusammenlegen.

Und dann passiert es, Freunde! Die folgenden Bilder sind mal wieder nichts für schwache Mägen:

Beim Versuch, unter einem Zaun durchzukriechen, bleibt Pummel-Matthes plötzlich stecken – und gibt ein Kreisch-Konzert von sich, das jedes Schwein sofort in die Flucht geschlagen hätte, wäre es nicht in dem Gehege gefangen.

"Ich bin einfach zu fett!"

"Tu mal die fette Sau da weg!" (Er meint damit das Schwein und nicht Kattia. Glaub ich zumindest! Bei Mangiapanik weiß man ja nie ...)

"Was soll der Scheiß!"

"Das ist für Mager-Models und nicht für Büffel-Hüften!"

"Ich stecke feeeest! Zieh mich raaaaauuuuus!"

Gekreischt, getan! Kattia macht sich sofort daran, den völlig eingesauten Matthias aus dem Zaun rauszugraben. Das geht allerdings nicht ohne Opfer zu bringen. Als sich Pummel-Matthes endlich befreien kann, muss seine Hose dran glauben – und damit auch beinahe mein Augenlicht. Matthias im Mais-Kini ist schon immer ein Anblick, der mich bis in meine Träume verfolgt. Matthias nur in Boxershorts kratzt hingegen schon deutlich mehr an meiner mentalen Schmerzgrenze.

Das Wühlen im Dreck zahlt sich am Ende übrigens wieder nicht aus. Wahrscheinlich haben die Macher des Dschungelcamps aber auch einfach etwas schneller an der Uhr gedreht, weil auch sie den Anblick von Mangianackidei kaum ertragen konnten. I feel you! Ich frag mich nur, ob Tri Top nicht langsam ungeduldig wird ...

Was sonst noch passiert ist, aber eigentlich kein Schwein interessiert:

Daniele hat sich verbrüht.


  • Daniele stirbt. Schon wieder. Nachdem Dr. Bob (Schon komisch, wenn der Busch-Arzt mittlerweile berühmter ist als die Camper, oder?) in einer aufwendigen Not-Op das Leben des Krawall-Trolls gerade noch so retten konnte (Zur Erinnerung: Dani-Boy hatte eine kleine Kakerlake im Ohr), fechtet er auch an Tag acht wieder Kämpfe mit dem Sensenmann aus. Der Blaumann hat sich heißes Wasser auf den Bauch gekippt und ruft verzweifelt um Hilfe. Schmerzverzehrt scheint jedes Leben aus ihm zu weichen. Doch Danieles Zeit ist auch jetzt noch nicht gekommen. Nach einigen Minuten geht es ihm wieder gut. (So viel Drama! Hoffentlich reißt er sich morgen keinen Fingernagel ein. Ich glaube, DAS überlebt er dann wirklich nicht!)
  • Natascha und Ansgar kehren von ihrer Woll-Expedition zurück. Sie mussten ein riesiges Mutanten-Knäuel entknoten. Jetzt sind ihre Rücken gebrochen und sie sind tot. (Ihre Worte, nicht meine!) Und was gab es für die Quälerei? Ein winziges Käsetöstchen.
  • Sandra hat das Camp verlassen. Sie ruft "Goodbye Jungle" – und es ist, als riefe der Dschungel zurück: "Hä? Wer bist du denn?"
  • Natascha Ochsenknecht enthüllt: Sie ist die Mutter aller  'Mitten im Leben'-Storys! Bei einem Boxkampf hat sie Ex-Mann Uwe kennengelernt, ist mit ihm nach zwei Wochen zusammengezogen, hat nach sechs Wochen die Pille weggeworfen, den Uwe daraufhin einmal weggeballert und wurde schwuppdiwupps schwanger. Zack Bum! Ende der Geschichte!
  • Tatjana hat Angst, was draußen "so medial passiert". Sie ist schließlich immer falsch dargestellt worden ... mimimi. Das war ja alles so unfair ... mimimi.
  • Sydney muss das Camp verlassen. Ausgerechnet einen Tag bevor er ohnehin freiwillig gehen wollte.

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