Von wegen alles echt! DAS ist im Dschungelcamp alles FAKE!

Jahr für Jahr zieht eine Auswahl der ärmsten Promis ins Dschungelcamp ein, um sich dort so richtig schön zum Affen zu machen. So hart, wie das Leben auf der australischen Pritsche scheint, ist es aber gar nicht. Redakteurin Ann klärt auf, was alles Fake im Down-Under-Busch ist.

Jetzt heißt es stark sein, denn es könnte durchaus sein, dass ich all eure Illusionen, was das Dschungelcamp betrifft, zerstören muss. Denn: Im Dschungelcamp ist NICHT alles echt! Waaaaas? Damit hätten wir ja niemals gerechnet (Ironie off!).

Eins aber noch vorweg: Nein, das Dschungelcamp steht nicht in Wirklichkeit in Köln-Ossendorf. Das Camp ist tatsächlich in Australien.

Das Dschungelcamp ist NICHT mitten im Dschungel: 

Allerdings nicht – und das bringt mich schnurstracks zu Punkt 1 – im gefährlichsten Dschungel der Welt. Stattdessen stehen die Pritschen der „Promis“ auf dem Gelände einer stillgelegten Bananenplantage etwa eine Autostunde von der Gold Coast entfernt. Nur wenige Meter neben dem Camp befindet sich zudem das Lager der etwa 600 Produktionsmitarbeiter.

Sie müssen das Feuerholz NICHT selber suchen:

Und so schwer schuften, wie uns die armen, armen Camper immer weismachen wollen, müssen sie auch nicht. Zumindest das Feuerholz liegt quasi auf der Straße. Die Mitarbeiter bereiten das Holz vor und verteilen es auf dem Areal. Pff, so kann das ja jeder!

Die Promis werden NICHT im Regen stehen gelassen:

Ebenfalls nur halb so dramatisch ist der Regen. Damit unsere Promis nicht wegschwimmen (so schlimm wäre das bei dem ein oder anderen Exemplar allerdings auch nicht), soll es im Camp ein ausfahrbares Segel geben, das sie vor den Wassermassen schützt.

Den Wasserfall gab es früher noch NICHT:

Apropos Wasser: Liebt ihr den Wasserfall auch so sehr wie ich? Denn an keinem anderen Ort im Dschungelcamp spielen sich so viele peinliche Momente ab wie dort. Zu gern erinnere ich nochmal an die Szene, in der Jay Khan – in der Hoffnung, endlich wieder Gesprächsthema in der deutschen Presse zu werden – Indira Weis die Zunge in den Hals steckte – und dabei stets pseudo-scharf in die Kamera glotzte.

Tja, dieser Wasserfall ist auch nicht echt. Angeblich wird er sogar von 15 bis 18 Uhr abgeschaltet, um Wasser zu sparen.

Die Kakerlaken und Käfer leben NICHT im Dschungel:

Neben den Promis, die sich in zahlreichen Trash-Schmieden einen Platz im Dschungelcamp erkämpft haben, sind meine liebsten Mitbewohner immer noch die Millionen Kakerlaken und Mehlwürmer, die eben diesen „Promis“ das Leben so schwer machen. Echte Australier sind die aber nicht! Stattdessen wurden sie in Fabriken gezüchtet und dort von einem Tierspezialisten für die Show gekauft.

Die gebürtigen Australier unter den Krabbeltieren kommen hingegen kaum mit den Promis in Berührung. Das Camp wird nämlich regelmäßig von Rangern durchsucht – und gefährliche Schlangen oder Spinnen werden von ihnen entfernt.

ag

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