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GZSZ: Diese Szene sorgt für heftige Kritik

GZSZ: Diese Szene sorgt für heftige Kritik
© Florian Ebener / Getty Images
GZSZ-Fans sind aufgebracht. Die Fast-Vergewaltigung von Emily sorgt für Kritik.

Die Fans von "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" sind aufgebracht: Nachdem Emily (Anne Menden, 34) fast von dem steinreichen Geschäftsmann Aaron Thiel (Frederik Funke, 37) vergewaltigt wurde und sich nur in letzter Sekunde befreien konnte, will sie bei der Polizei Anzeige erstatten. Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht.

Denn noch bevor Emily zur Polizei gehen konnte, hat Aaron der Polizei bereits eine Lügengeschichte aufgetischt, um Emilys Glaubwürdigkeit zu untergraben. Die zuständige Polizistin begegnet Emily auf der Wache somit mit ganz schön viel Misstrauen. Ein Unding, wie viele GZSZ-Fans auf Instagram beklagen. "Was ist hier das Statement der Drehbuchautoren und GZSZ-Macher? Einem möglichen Fast-Vergewaltigungsopfer wird im ersten Schritt nicht geglaubt? Noch dazu von einer weiblichen Polizistin? Welche Aussagekraft hat dieses Thema für die Realität? Was vermittelt das einem jungen Mädchen das GZSZ schaut? Fragwürdige Umsetzung eines sehr ernstzunehmenden Themas!", schreibt eine Userin.

Eine andere bestätigt schweren Herzens, dass Frauen in der Realität oft genau diese Probleme haben: "Ich kann leider so mit fühlen mit Emily....leider spielt das echte Leben ganz genau so.... Mir hat die Polizei/Richterin auch trotz mehrerer Hämatome nicht geglaubt...." Ob Emily es trotzdem schafft, die Polizei von der Wahrheit zu überzeugen? Es bleibt spannend. Fest steht allerdings: "Wenn Polizisten in der Realität auch so reagieren, dann ist es kein Wunder, wenn sich die Opfer scheuen, zur Polizei zu gehen, aus Angst, dass ihnen nicht geglaubt wird. Egal was vorher war, vereinbart wurde oder vorher noch gewollt wurde, wenn eine Frau dann NEIN sagt, ist das ihr gutes Recht. NEIN HEISST NEIN!!!", schreibt ein GZSZ-Fan auf Instagram.

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Gala.de erschienen.


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