"Keine schöne Zeit": Hape Kerkeling ist wieder da und spricht Klartext

Endlich sehen wir Hape Kerkeling wieder! Bei einer Preisverleihung stand der beliebte Entertainer nun auf der Bühne und wurde ausgezeichnet. Und dann sprach Hape wirklich Klartext!

Hape Kerkeling macht sich große Sorgen um unser Land: Der beliebte Komiker wurde am Donnerstagabend in Berlin mit dem "GQ-Award" ausgezeichnet und nutzte einen seiner selten gewordenen Bühnen-Auftritte für einen Rundumschlag: "Nein, es ist keine schöne Zeit, in der wir leben!"

Eigentlich habe er ja gar nichts sagen wollen, aus Angst vor einem Shitstorm. Aber dann legt Hape los und ledert ungefiltert gegen die gesamte Deutsche Politik. Zur Suche nach den neuen SPD-Vorsitzenden: "Die, die es werden wollen, können's nicht. Und die, die können, wollen nicht." Und auch bei der CDU sei es so: "Die Bundeskanzler werden wollen, können's nicht. Und die, die können, wollen's auch nicht."

"So einen scharfen Wind im Land"

Rumms, das sitzt! Und warum macht das einem Hape, der als "Horst Schlämmer" selber schonmal einen Kanzlerkandidaten spielte, so große Sorgen? Auch das erklärt der Komiker in Berlin: "Wir haben im Moment so einen scharfen Wind im Land; die schärfste Opposition überhaupt - und so wenig Kanzler wie heut war noch nie." Es folgte großer Applaus aus dem prominent besetzten Publikum in Berlin.

Danke Hape, für diese offenen Worte! Schön, dich von Zeit zu Zeit nochmal auf der Bühne zu sehen, und schön, dass du uns dann die Leviten liest.

Hape Kerkeling verabschiedete sich schon nach wenigen Minuten wieder von der Bühne. Er ging mit einem Zitat "meiner Lieblingsphilosophin Hannah Arendt: 'Ich bereite mich auf das Schlimmste vor, ich hoffe das Beste und ich nehm es, wie's kommt.' "

Und wer gewann noch?

Zu den weiteren Preisträgern bei den "GQ-Awards" gehörten am Donnerstag in Berlin auch Sharon Stone als "Frau des Jahres", Fußballer Toni Kroos ("Sports Icon"), Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton ("Creativity & Design"), Musiker Marius Müller-Westernhagen ("Legend"), der britische Modemacher Kim Jones ("Designer of the Year") und der Italiener Mariano Di Vaio ("Influencer").

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