happybrush aus 'Die Höhle der Löwen': Wir haben die Zahnbürste getestet!

Sie ist smart, sieht gut aus und macht uns gesünder. Die Rede ist von der intelligenten Zahnbürste 'happybrush'.

16 Prozent aller Menschen in deutschen Haushalten putzen mit einer Handzahnbürste, obwohl die meisten Zahnärzte das elektrische Pendant empfehlen. Warum? Den meisten Menschen sind elektrische Zahnbürsten zu teuer, zu kompliziert und zu unattraktiv, meinen die Gründer Florian Kiener (32) und Stefan Walter (35). Sie haben sich deswegen mit Zahnärzten, Ingenieuren und Produktdesignern zusammengetan – und 'happybrush' entwickelt. Werden die fünf Top-Unternehmer Dr. Georg Kofler, der krankheitsbedingt für Judith Williams in der Arena Platz nimmt, Carsten Maschmeyer, Frank Thelen, Ralf Dümmel und Dagmar Wöhrl bei diesem Angebot in 'Die Höhle der Löwen' zubeißen?

Stylisch sieht die elektrische Zahnbürste jedenfalls aus. Doch die beiden Männer haben nicht nur in ein schönes Design investiert. Die elektrische Zahnbürste hat eine Schall-Technologie, die für hocheffektive Vibrationen und eine sanfte Reinigung sorgen soll. Außerdem hat 'happybrush' einen integrierten Timer, der alle 30 Sekunden vibriert und nach zwei Minuten stoppt, sowie einen leistungsstarken Akku, der bis zu drei Wochen hält. Hinzu kommt, dass die Aufsteckbürsten rund ein Drittel günstiger sind, als die Produkte der Konkurrenz.

Innovative Technologie, die selbst Versicherungen überzeugen soll

"Wir bringen frischen Wind in eine angestaubte Branche", sind sich die beiden Jung-Unternehmer deswegen sicher. Seit Oktober 2016 ist ihr Produkt nun schon auf dem Markt, doch besonders für den Vertrieb und die Produktion sind Florian und Stefan auf der Suche nach einem starken Partner. In 'Die Höhle der Löwen' bieten sie deswegen 10 Prozent ihrer Firmenanteile für 500.000 Euro Kapital an.

Doch sie haben noch mehr im petto: In Zukunft sollen die Daten, die die 'happybrush' sammelt, an Versicherungen gesendet werden, wodurch Tarife neu bemessen und angepasst werden könnten. Können sie die Löwen damit überzeugen?

Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer glauben an ‚happybrush’

Einziges Manko: In das Unternehmen wurde bereits investiert, es gibt also zahlreiche Anteilsnehmer, die mit drin stecken. Ein Umstand, der bei den Löwen auf wenig Begeisterung stößt. Dr. Georg Kofler ist deswegen raus! Dagmar Wöhrl kann sich mit dem Produkt hingegen nicht identifizieren und steigt ebenfalls aus. Und auch Frank Thelen schlägt einen Deal aus: „Für mich ist das Produkt keine Innovation!“

Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer hingegen sehen Potential in ‚happybrush’. Allerdings nur, wenn sie 20 Prozent der Anteile erhalten. Ein Deal, dem Florian und Stefan nur zu gerne zustimmen.

Was kann 'happybrush'? Wir haben getestet!


Wer bislang immer auf eine Handzahnbürste gesetzt hat, weil er mit den elektrischen Modellen auf dem Markt nichts anfangen konnte, der sollte sich jetzt wirklich überlegen, ob er nicht zu 'happybrush' wechseln möchte. Aus 4 Gründen:

1. 'happybrush' sieht stylisch aus. Jetzt fragt sich der ein oder andere vielleicht, was haben Zahnbürsten und Design miteinander zu tun? Meiner Meinung nach viel! Die weißen Produkte der Konkurrenz sehen mir viel zu klinisch aus. Die schwarz/türkisfarbene happybrush hingegen hat eine leicht samtige Oberfläche und liegt damit nicht nur gut in der Hand, sondern sieht auch noch richtig schick aus.

2. Der Akku hält gefühlt unendlich lang. Bis zu drei Wochen soll dieser laut der Gründer halten - und damit kann kein Konkurrenz-Produkt mithalten. Es ist schon echt angenehm, nicht immer darauf achten zu müssen, ob die Zahnbürste in ihrer 'Station' steht. Vor allem für diejenigen, die viel unterwegs oder auf Reisen sind, dürfte dieses Argument zünden. 

Einziger Nachteil: Durch den großen Akku ist die 'happybrush' verhältnismäßig schwer. Muss man sich dran gewöhnen!

3. Der Preis ist unschlagbar. Die 'happybrush' kostet knapp 60 Euro und kommt mit einer Aufsteckbürste daher. Weitere Aufsteckbürsten kosten im Dreier-Pack rund 10 Euro. Da ist die Konkurrenz schon wesentlich teurer.

4. Die Büste reinigt sanft und weich, was definitiv Geschmackssache ist. Für diejenigen, die ihre Zähne mit einer 'harten' Büste putzen, dürfte die 'happybrush' zu weich sein. Für alle, die empfindliche Zähne und Zahnfleisch haben, ist sie hingegen bestens geeignet. 

ag
Themen in diesem Artikel

Unsere Empfehlungen

Brigitte-Newsletter

Brigitte-Newsletter

Trends und Tipps aus den Bereichen Mode & Beauty, Reise, Liebe und Kochen - lies zum Wochenstart das Beste von Brigitte.