Harry und Meghan feiern Weihnachten ohne Queen Elizabeth - und das ist ihr gutes Recht

Prinz Harry und Herzogin Meghan werden Weihnachten 2019 nicht mit Queen Elizabeth und den weiteren Mitgliedern der Königsfamilie in Sandringham verbringen. Warum das kein Grund zur Aufregung ist.

Fast täglich ranken sich neue Gerüchte über Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, in der britischen Presse. Eines davon hat der Buckingham-Palast am gestrigen Mittwochabend (13. November) überraschend bestätigt: "Nachdem sie die letzten zwei Weihnachten in Sandringham verbracht haben, werden Ihre Königlichen Hoheiten die Feiertage dieses Jahr als junge Familie mit der Mutter der Herzogin, Doria Ragland, verbringen." Heißt: Kein gemeinsames Weihnachten mit Queen Elizabeth, 93, kein Kirchgang mit der Familie am 25. Dezember zur St. Mary Magdalene Church, keine "Fab Four"-Fotos mit Prinz William, 37, und Herzogin Catherine, 37, wie 2018.

Prinz Harry und Herzogin Meghan feiern Weihnachten ohne die Royals

In England schlägt die Bekanntgabe wie zu erwarten hohe Wellen. Um Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen, wies der Palast in seiner Verkündung darauf hin, Harrys und Meghans Entscheidung stehe "im Einklang mit Präzedenzfällen, die zuvor von anderen Mitgliedern der königlichen Familie getroffen wurden" und werde "von Ihrer Majestät der Königin unterstützt". Tatsächlich hatten William und Kate sowohl 2012 als auch 2016 das Weihnachtsfest bei Kates Familie in Bucklebury verbracht. Und nicht nur das sollte etwaige entrüstete Kommentare zum Schweigen bringen.

Weihnachten gilt gemeinhin als Fest der Liebe, der Ruhe und der Besinnlichkeit. Doch allzu oft ist das Gegenteil der Fall: Geschenke enttäuschen, Verwandte nerven, die Gans verbrennt, und die Dauer-Gute-Laune wird zum Kraftakt. Also Hand aufs Herz: Gab es nicht auch schon mal bei Ihnen den Moment, in dem Sie gerne nur für sich gewesen wären, als mit der ganzen Familie zusammenzusitzen? Besonders diejenigen unter Ihnen, die als frisch gebackene Eltern gerade dabei waren/sind, ihr eigenes Leben, ihre eigenen Rituale und ihre eigenen Traditionen zu finden und zu formen? Ihren eigenen Weg zu gehen, das haben die Sussexes immer wieder klargemacht, ist ihnen eine Herzensangelegenheit.

Für Harry hat ein neues Kapitel begonnen

Harry hat sich 2019 von seinem großen Bruder abgenabelt. Nicht nur räumlich durch den Umzug vom Kensington-Palast ins Frogmore Cottage nach Windsor, sondern auch beruflich durch den Austritt aus der gemeinsam mit William 2009 gegründeten Royal Foundation. Und natürlich nicht zuletzt durch die Gründung einer Familie mit Meghan. Er und William würden "definitiv auf unterschiedlichen Wegen" gehen, beschrieb Harry die Beziehung der beiden im Oktober in der Dokumentation "Harry and Meghan: An African Journey". Dennoch liebe er seinen Bruder sehr. Vielleicht tut es den beiden gut, das mit Erwartungen überladene Weihnachten getrennt voneinander zu verbringen. Manchmal, so heißt es, muss man einen Schritt zurückgehen, um einen aufeinander zuzugehen.

Herzogin Meghan wünscht sich Zeit mit Mama Doria Ragland

Auch für Meghan war 2019 ein ereignisreiches Jahr. Sie hat ihr erstes Kind geboren, mit Harry und Baby Archie Afrika bereist und allerhand Negativschlagzeilen über sich in Kauf nehmen müssen. Es sei "eine große Herausforderung" gewesen, gab die Herzogin im Oktober 2019 in einem emotionalen Interview mit Journalist Tom Bradby, 52, zu. Sicher auch deshalb, weil eine ihrer wichtigsten Bezugspersonen, Mama Doria Ragland, 62, im fernen Los Angeles weilte. Man sollte es Meghan also zugestehen, dass sie das erste Fest der Liebe mit Baby Archie, Harry und Oma Doria im kleinen Kreis feiern möchte.

Meghan und Harry: Darum bleiben sie hart

Acht Enkel und neun Urenkel hat Queen Elizabeth. Baby Archie lebt nur einen Steinwurf von ihrem Wochenenddomizil Windsor Castle entfernt. Wie jüngst die britische Zeitung "The Express" berichtete, unternimmt die Queen regelmäßig Stippvisiten zur jungen Familie. Sie wird es verschmerzen können, wenn der jüngste Spross der Familie Windsor-Mountbatten in diesem Jahr nicht beim Weihnachtsfest auf Sandringham dabei ist. Nächstes Jahr ist schließlich auch noch ein Jahr.

Royal-Experte Richard Kay hingegen vertritt eine ganz andere Meinung und bezeichnet Harrys und Meghans Fernbleiben an Weihnachten als eine Angelegenheit "großer Traurigkeit" für Queen Elizabeth. Das Stück lesen Sie hier.

Dieser Artikel ist ursprünglich auf gala.de erschienen 

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