Darum trug Kate bei den BAFTAs kein Schwarz - und sorgte damit für heftige Kritik!

Seit der MeToo-Bewegung setzen Stars bei großen Preisverleihungen auf die Farbe Schwarz. Das war auch bei den BAFTA-Awards 2018 nicht anders. Herzogin Catherine machte da allerdings nicht mit.

Ohne Frage, Herzogin Kate gehört zu den stilsichersten Royals der Welt. Wo die schöne 36-Jährige auch auftritt, bewundernde Blicke sind ihr sicher. Bei den diesjährigen BAFTA-Awards war das allerdings anders. Der Grund war der unausgesprochene Dresscode, an den sich Kate an diesem Abend in der Londoner Royal Albert Hall nicht hielt. Aus einem guten Grund ...

Eigentlich hatte Kate doch alles richtig gemacht. In einem dunkelgrünen Traum von ihrer Lieblingsdesignerin Jenny Peckham sah die hochschwangere Herzogin umwerfend aus. Blöd nur, dass alle anderen bei der Preisverleihung Schwarz trugen.

Wie schon bei den Golden Globes einige Wochen zuvor gilt diese Farbwahl als deutliches Kennzeichen der MeeToo- oder Time'sUp-Bewegung und als Protest gegen die sexuellen Übergriffe in der Filmbranche sowie als Zeichen für die Gleichberechtigung von Frauen. Kate war eine von ganz wenigen, die sich diesem Protest nicht anschloss. Und das aus einem ganz einfachen Grund: Sie darf es nicht!

Eigentlich hat Kate gar nichts falsch gemacht!

Denn auch, wenn viele Monarchien mittlerweile mehr oder weniger im heutigen Zeitalter angekommen sind, so unterliegt die Kleiderwahl meist noch immer einem strengen Protokoll. Britische Royals müssen stets unparteiisch und neutral bleiben und dürfen selbst mit so Kleinigkeiten wie einem schwarzen Kleid kein politisches oder gesellschaftliches Statement abgeben. Zudem tragen sie nur dann Schwarz, wenn sie in Trauer sind. Tradition ist eben Tradition – erst recht, wenn man Mitglied der britischen Königsfamilie ist.

Vielen ihrer Fans stößt das dennoch übel auf. Sie hatten erwartet, dass William und Kate bei einem so wichtigen Thema "Farbe" bekennen würden. Andere wiederum sahen Kates schwarzes Taillenband als klaren Hinweis darauf, dass sie die Proteste sehr wohl unterstützt. 

ag
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