Deshalb möchte Kate nicht, dass George dieselbe Schule besucht wie William

Prinz George wird ganz der Papa? Nicht ganz, wenn es nach Mama Kate geht. Die Herzogin möchte zumindest nicht, dass der kleine Prinz dieselbe Schule besucht wie William und Harry. Was steckt dahinter?

Prinz William und Prinz Harry besuchten einst das Jungen-Internat Eton College. Die Schule ist für Jungen zwischen 13 und 18 Jahren und gehört zu den teuersten und angesehensten Schulen Großbritanniens.

Prinz George soll nicht auf das Eton College

Das Eton College besuchten Berühmtheiten wie etwa die Schriftsteller Ian Fleming (Erfinder von James Bond) und George Orwell (1984), der belgische Prinz Leopold III., die Politiker David Cameron und Boris Johnson, TV-Star und Abenteurer Bear Grylls, die Schauspieler Tom Hiddleston (u. a. The Avengers) und Eddie Redmayne (Oscar für Die Entdeckung der Unendlichkeit), Autor Aldous Huxley (Schöne neue Welt), der Ökonom John Maynard Keynes (Namensgeber des Keynesianismus), Schauspieler Hugh Laurie (Dr. House) und Patrick Macnee (Mit Schirm, Charme und Melone), Earl of Sandwich John Montagu (nach ihm wurde tatsächlich das Sandwich benannt!), Olympiasieger Sir Matthew Pinsent (vierfach Gold im Rudern), Schauspieler Charles Shaughnessy (spielte Maxwell Sheffield in Die Nanny) und Dominic West (Tomb Raider) und nicht zuletzt auch Prinz William und Prinz Harry.

Die Liste der Genies und Royals, die das Eton College hervorbrachte, überzeugt Kate allerdings nicht davon, ihren ältesten Sohn und künftigen König George dorthin zu schicken. Viel zu tief sitzt ihr Schmerz, der im Internat verwurzelt ist...

Kates Erfahrung im Mädchen-Internat

Kate besuchte als Schülerin einst das Mädchen-Internat Downe House, für Mädchen zwischen 11 und 18 Jahren. Auch dieses Internat brachte zahlreiche erfolgreiche Frauen hervor, wie etwa Lady Gabriella Windsor (die 51. auf dem Rang zur Thronfolgerin), die Politikerin Edith Whetham, Schauspielerin Georgina Rylance (Dinotopia), Dichterin Anne Ridler oder die Philosophin Mary Midgley, um nur einige zu nennen.

Doch Kate wechselte ziemlich schnell im Jahr 1996 zum Marlborough College (auch das besucht von herausragenden Persönlichkeiten wie dem Sänger Chris de Burgh, Dichter Siegfried Sassoon, Maler William Morris, Sännger Nick Drake oder Prinzessin Eugenie of York.

Mobbing, Ekzeme, Selbstzweifel

Der Grund für Kates Flucht aus Downe House war schlicht und einfach: Mobbing! Eine ehemalige Mitschülerin von Kate, Gemma Williamson, verriet der Daily Mail: "Kate wurde fies gemobbt im Internat. Sie war dünn und blass, hatte kein Selbstbewusstsein." Zudem soll Kate an Ekzemen gelitten haben, die durch den Stress in der Schule verursacht wurden.

Erst im Marlborough College, einer unabhängigen Schule, blühte die heutige Herzogin auf. Sie begann im Hockey-Team der Schule zu spielen, backte gerne Kuchen mit Mitschülern, und schloß Freundschaften, die sie bis heute noch pflegt (einige sind sogar Paten ihrer Kinder geworden!).

"Kate war nicht die Schlauste"

Schulleiterin Ann Patching erinnert sich in der Daily Mail: "Ich würde nicht sagen, dass Kate the brightest button (in dt. etwa: die hellste Leuchte) war, aber sie hat immer sehr hart gearbeitet! Außerdem hat sie alle Kinder fair behandelt, liebte Musik und war sehr sportlich." Im Jahrbuch steht über Kate geschrieben: "Die Person, die von jedem geliebt wurde."

Kate wurde Kapitänin im Tennis-Team, brillierte im Schwimmen, Hochsprung, Netzball und Hockey. An wilden Partys und am Trinkgelage nahm Kate nicht teil. "Kate war nie eine Partymaus", erinnert sich Williamson. Stattdessen lernte Kate so lange, bis sie ihre Bestnote in Chemie, Biologie und Kunst erhielt.

Kein Wunder also, dass sie sich diese schöne Schulzeit für ihre Kinder George, Charlotte und Louis wünscht, statt traumatischer Mobbing-Erfahrung in einem privaten Internat. Wir wünschen den kleinen Prinzen und der Prinzessin in Zukunft eine friedliche und spaßige Schulzeit – wo auch immer sie stattfinden wird.

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Prinzessin Charlotte an Williams Hand
kao

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