Prinz Harry und Herzogin Meghan: Warum es jetzt im Palast kracht

Herzogin Meghan wird seit ihrer Hochzeit mit Prinz Harry nachgesagt, für Unruhe unter Palast-Mitarbeitern zu sorgen. Medienberichte in Großbritannien und den USA geben dem Gerücht jetzt neue Nahrung - und daran hat auch Harry seinen Anteil.

Herzogin Meghan, 38, und Prinz Harry, 35, sorgen weiter für Schlagzeilen. Nachdem am gestrigen Dienstag (22. Oktober) ein Insider laut US-Sender CNN über eine "Anti-Meghan-und-Harry-Hysterie" im Palast berichtete, behauptet nun ein anderer Insider gegenüber "Daily Mail": Alles unwahr! Was geht wirklich hinter den Mauern des Kensington und Buckingham Palastes vor? 

Prinz Harry und Herzogin Meghan: Palast-Mitarbeiter sind "hysterisch"

Seit Monaten stehen Meghan und Harry unter dem Beschuss der Medien. Beide haben das stillschweigend hingenommen - bis jetzt. Nachdem Harry am 1. Oktober in einer offiziellen Mitteilung die Presse aufs Schärfste für ihren negativen Umgang mit Meghan und ihm kritisiert hatte, legte das Paar in einer TV-Dokumentation am 20. Oktober nach und beschwerte sich abermals über das rücksichtslose Verhalten der Medien. Ein gefundenes Fressen für die Presse. So berichtete die BBC nach der Ausstrahlung des Interviews, Prinz William, 37, sei "in Sorge" um seinen Bruder und seine Schwägerin.

Der US-Sender CCN beteiligt sich ebenfalls an der Berichterstattung um die Familie Windsor-Mountbatten und brachte am Dienstag (22. Oktober) über einen Insider in Erfahrung, dass "die Institution rund um die britische Königsfamilie voll von Menschen ist, die ängstlich und unerfahren sind, wie sie den Wert des königlichen Paares, das die Monarchie im Alleingang modernisiert hat, am besten nutzen und einsetzen können." Der Informant sprach gar von einer "Anti-Meghan-und-Harry-Hysterie", die darin gipfele, dass Mitarbeiter negative Äußerungen gegenüber der Presse tätigen würde. Diese Unterstellung will eine andere Quelle aus dem Palast-Umfeld nicht gelten lassen.

Wie denken Palast-Mitarbeiter wirklich über Harry und Meghan?

Die "Daily Mail" zitiert am Mittwoch (23. Oktober) einen Informanten, der zugibt, dass nicht jeder mit dem einverstanden sei, was Harry und Meghan sagen und tun. Dennoch herrsche "ein großes Mitgefühl, dass sie sich beide in einer solch schwierigen Situation befinden." Immer wieder habe man versucht, dem Paar zu helfen. Der Insider stellt klar: "Die Wahrheit ist, dass niemand 'anti' Harry und Meghan eingestellt ist und niemand gegen sie [in der Presse] berichtet." Auch die Behauptung, Harry und Meghan würden die Monarchie im Alleingang modernisieren, will die Quelle nicht gelten lassen. Dies sei ein Prozess, zu dem alle Mitglieder der Königsfamilie beitragen würden, nicht nur die Sussex'.

Was sich wirklich hinter den Palastmauern abspielt und wer die Wahrheit sagt - für Außenstehende ist das nicht zu beurteilen. Es scheint allerdings so, dass Harry und Meghan nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch die Mitarbeiter am britischen Hof spalten. Eine Entwicklung, die kein gutes Licht auf das Königshaus wirft.

Prinz Harry und Meghan kämpfen gegen die Presse

  • 1. Oktober 2019: Harry macht seiner Wut über die britische Boulevardpresse in einem emotionalen Statement Luft. Von "Propaganda" und einer "rücksichtslosen Kampagne" gegen Megan ist die Rede; von Schmerz, Manipulation und Lügen. "Ich habe meine Mutter verloren und jetzt sehe ich, wie meine Frau denselben Mächten zum Opfer fällt", lauten Schlussworte Harrys in dem Schreiben. Worte, wie sie nie ein Royal zuvor in der Öffentlichkeit gegen die Medien verwendet hat und selbst erfahrene Reporter sprachlos macht. Harry gibt außerdem bekannt, dass Meghan die Zeitung "Mail on Sunday" wegen der Veröffentlichung eines privaten Briefes an ihren Vater Thomas Markle verklagt.
  • 4. Oktober 2019: Es wird bekannt, dass Harry die Nachrichtenunternehmen "Newsgroup Newspapers Limited" und "MGN [Mirror Group Newspapers] Limited" wegen der Veröffentlichung privater Informationen verklagt. Angeblich soll Harrys Telefon in den 2000er Jahren abgehört worden sein. 
  • 22. Oktober 2019: Der britische TV-Sender ITV strahlt die Dokumentation "Harry and Meghan: An African Journey" aus, die während der Royal-Tour des Paares vom 23. September bis 2. Oktober durch Afrika aufgenommen wurde. In den Interviews offenbaren Harry und Meghan, wie sehr sie unter dem Druck der Medien leiden und wie sehr ihr Glück mit Baby Archie Mountbatten-Windsor davon überschattet wird.  

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Dieser Artikel ist ursprünglich auf Gala.de erschienen. 

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