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Herzogin Meghan + Prinz Harry Sind diese Aktionen ein Schrei nach Aufmerksamkeit?

Herzogin Meghan + Prinz Harry: Sind diese Aktionen ein Schrei nach Aufmerksamkeit?
© WPA Pool / Getty Images
Herzogin Meghan und Prinz Harry unterstützen aus den USA britische Charity-Organisationen. Dafür gibt es Kritik.

Prinz Harry + Herzogin Meghan: Charity-Botschaften nur ein Mittel zum Zweck?

Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, haben als Senior Royals im Januar 2020 das Handtuch geworfen. Das Paar wünscht sich ein freies, selbstbestimmtes Leben abseits des britischen Hofes und finanzielle Unabhängigkeit. In Los Angeles soll dieses Vorhaben glücken. Doch wie vielen anderen Menschen auf der Welt machte das Coronavirus auch Harry und Meghan einen Strich durch die Rechnung. Ein beruflicher Neustart verschob sich auf unbestimmte Zeit. Nicht mal einen aktiven Instagram-Kanal haben die Royals, um sich mit der Öffentlichkeit in Verbindung zu setzen. Der Herzog und die Herzogin von Sussex - von einem Virus ausgebremst! 

Währenddessen mussten sich auch Queen Elizabeth, 94, Prinz Charles, 71, Herzogin Catherine, 38, Prinz William, 38, und die anderen Royals in England aus Schutz vor der Pandemie zurückziehen. Doch anders als Harry und Meghan hatten und haben sie weiterhin ihre royale Pflicht zu erfüllen: Video-Calls mit Charity-Organisationen und Palast-Mitarbeitern, Regierungsgeschäfte im Falle der Königin und  - seit einigen Tagen - auch wieder persönliche Treffen außerhalb der eigenen vier Wände.

Und so melden sich die mehr oder weniger in der Versenkung verschwundenen Harry und Meghan hin und wieder aus den USA bei britischen Wohltätigkeitsorganisationen zu Wort. Das findet nicht jeder toll. Angela Levin, die Harry 2016 für ein persönliches Gespräch im Kensington Palast traf, ihn ein Jahr lang bei Terminen aus nächster Nähe beobachtete und das Buch "Harry - Gespräche mit einem Prinzen" schrieb, urteilt auf Twitter:

"Harry und Meghan senden mehrere Unterstützungsbotschaften an britische Wohltätigkeitsorganisationen. Hilft ihnen das, sich immer noch relevant zu fühlen? Oder ist es bevormundend? Sie wären sicherlich von viel größerem Wert gewesen, wenn sie in Großbritannien geblieben wären."

Die Botschaft ist klar: Ihr habt England den Rücken gekehrt, also haltet euch aus den Angelegenheit der Briten heraus. Eine neue Situation für die Sussexes, die nach wie vor ambitioniert sind, mit ihrer Arbeit für die Gesellschaft von der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Auch mit der von Harry und Meghan geplanten Stiftung "Archwell" geht es nicht weiter. Wie das britische Boulevardblatt "The Sun" berichtet, wurde der Name vom US-amerikanischen Patent- und Markenamt bisher nicht geschützt. Der Grund: Der Zweck der Foundation sei zu vage gewesen, es seien nicht alle erforderlichen Gebühren bezahlt gewesen und außerdem habe sogar eine Unterschrift gefehlt.

Verwendete Quellen: flightaware.com, Instagram, twitter.com

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Gala.de erschienen.


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